Der Niederländer macht beim Heimrennen in Assen in der IDM Superstock 600 reichlich Punkte gut und rechnet sich wieder Chancen auf den Gesamtsieg aus. Rückstand zu Stange ist überschauber.
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Mangelnden Kampfgeist kann man Bryan Schouten nicht nachsagen. Disqualifikation beim Saisonauftakt am Lausitzring, Sturz und ausgekugelte Schulter in Zolder und jetzt ein Sieg und ein zweiter Platz beim Heimrennen in Assen. Damit ist der Niederländer zurück im Kampf um den Titel in der IDM Superstock 600.
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Im ersten Rennen musste sich Schouten noch WM-Gast Kevin Wahr geschlagen geben, der sich vom einsetzenden Regen nicht abschrecken ließ und bis zum vorzeitigen Rennabbruch ungerührt seine Runden an der Spitze drehte. "Es hat am Ende echt überall geregnet", erklärte Schouten nach Platz 2. "Der Start war nicht schlecht, aber dann musste ich wegen eines Sturzes ausweichen. Da war Wahr weg. Nach vier Runden hat es bisschen an der Nordseite geregnet, dann an der Südseite. Es kam mir vor, als würde die Rennleitung das Rennen solange weiterlaufen lassen, bis wir die Mindestdistanz voll hatten. Das war echt unnötig. Ich hatte keine Lust, im Kiesbett zu landen." Im zweiten Rennen ließ Schouten bei schönem Wetter nach anfänglichen Reibereien dann nichts mehr anbrennen und fuhr allen auf und davon. "Einfach war das nicht", versichert er. "Vor mir haben Eemeli Lahti und Kevin Wahr gekämpft. Kevin hat dann auch mich immer wieder attackiert, er wollte mich aus meinem Rhythmus bringen. Auf der Gegengerade wollte er mich ein wenig abdrängen. Dafür habe ich mich dann genauso revanchiert und habe dann Tempo gemacht. Das war echt schwer, vor allem weil ich Probleme mit meinen Armen bekam. Aber die Lücke zum Tabellen-Ersten Chris Stange ist kleiner geworden. Das war mein Ziel."
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