Highspeed-Crash von Jake Dixon: Seine Honda flog hinter die Airfences
Der Sturz von Jake Dixon sorgte für den Abbruch des zweiten freien Trainings. Der Honda-Pilot möchte die Superbike-WM 2026 in Jerez dennoch mit einem starken Ergebnis beenden.
Der Aufwärtstrend von Honda gegen Ende der Superbike-WM 2026 ist offensichtlich. Kämpften die Werkspiloten Jake Dixon und Somkiat Chantra lange mit den Hinterbänklern vom Yamaha-Team Motoxracing um letzte Plätze, sind die Top-15 seit Magny-Cours selbstverständlich geworden – und zwar nicht nur durch den Engländer, auch der Thailänder fährt regelmäßig in den Punkterängen mit.
Für die Höhepunkte sorgt jedoch Dixon. In Cremona brillierte der frühere Moto2-Pilot im Sprintrennen mit einer furiosen Fahrt von Startplatz 17 in die Top-9 und fuhr als Sechster im zweiten Lauf das bisher beste Finish in diesem Jahr ein. Im Superpole-Race in Estoril vor einer Woche glänzte der 30-Jährige mit einem achten Platz.
Der Circuito de Jerez scheint der CBR1000RR jedoch etwas weniger zu liegen. Im FP1 belegte Dixon mit 1,4 sec Rückstand Platz 12 und im zweiten Training kam der Superbike-Rookie nach einem High-Speed-Crash nicht über die 16. Position hinaus.
Der Vater einer kleinen Tochter stürzte nach 13 Minuten in der berüchtigten Kurve 9. Sein Motorrad überschlug sich im Kiesbett mehrfach, wurde hoch in die Luft geschleudert und landete hinter der Airfence. Dixon wurde zwar ordentlich durchgeschüttelt, überstand den Sturz aber unbeschadet.
«Um ehrlich zu sein, war das nicht der Freitag, den wir uns gewünscht hatten», stöhnte der Honda-Pilot. «Nach dem ersten Training hatten wir viel Arbeit vor uns. Am Nachmittag habe ich versucht, meine Rundenzeit zu verbessern, als ich in Kurve 9 einen ziemlich schweren Sturz hatte. Es passierte ziemlich schnell, aber zum Glück geht es mir gut, auch wenn ich natürlich nicht glücklich darüber bin.»
Weil die Fireblade während der Session nicht repariert werden konnte, kam Dixon im FP2 nur auf sieben Runden.
«Leider war es das Ende meiner Session, sodass wir wertvolle Zeit auf der Strecke verloren haben und nicht die Gelegenheit hatten, alles auszuprobieren, was auf unserer Liste stand», ärgerte sich Dixon. «Wir haben Schwierigkeiten, das nötige Tempo zu finden. Das ist frustrierend, weil ich weiß, dass wir zu mehr fähig sind. Wir werden uns am Abend zusammensetzen, die Daten auswerten und schauen, was wir unternehmen können, um die Situation zu verbessern. Es ist das Finale und ich möchte auf jeden Fall mit einem positiven Ergebnis abschließen.»
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