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Jerez, Superpole: WM-Leader David Salvador mit riesigem Vorsprung
Auch das zweite Training der Superbike-WM 2026 in Jerez wurde von Ducati dominiert. Hinter sechs Ducati folgen je eine BMW und Bimota. Yamaha, Kawasaki, und Honda schafften es nicht in die Top-10.
Das Teilnehmerfeld der Superbike-WM 2026 in Jerez hat sich seit Cremona nicht verändert: Im Ducati-Team Optical Express ersetzt Loris Baz bis zum Saisonende den verletzten Tarran Mackenzie und bei Motoxracing Yamaha fährt Twan Smits die Saison zu Ende.
Im FP1 am Vormittag fuhr Weltmeister Nicolò Bulega (Ducati) in 1:38,155 min die schnellste Rundenzeit. Erster Verfolger war der wiedererstarkte Sam Lowes vom Ducati-Kundenteam MarcVDS, gefolgt von Iker Lecuona (Ducati) und dem aufstrebenden Privatier Alberto Surra (Ducati). Der schnellste Fahrer eines anderen Fabrikats war Bimota-Aushängeschild Alex Lowes.
Zu Beginn des zweiten Trainings um 15 Uhr zeigte das Thermometer sommerliche 30 Grad und die Sonne schien von einem wolkenlosen Himmel. Für die erste ansprechende Rundenzeit sorgte Lecuona nach fünf Minuten mit einer 1:38,692 min. Wenig später übernahm Bulega mit einer exakt um 0,1 sec schnelleren Runde die Führung. Der seit heute 27-Jährige legte anschließend in 1:38,309 min die vorläufige Messlatte auf.
Nach zehn Minuten hatte noch kein einziger Superbike-Pilot eine schnellere Rundenzeit als im FP1 gefahren, wobei Danilo Petrucci (BMW) erst eine fliegende Runde und Andrea Locatelli (Yamaha) noch keine einzige Runde gefahren war – an der R1 des 30-Jährigen wurde hektisch geschraubt.
Als Jake Dixon nach 15 min in Kurve 9 heftig stürzte, wurde das zweite Training abgebrochen. Die Honda CBR1000RR des Engländers überschlug sich im Kiesbett mehrfach und wurde über ein Airfence geschleudert. Nach wie vor gab es keine Verbesserung.
Als die Session fortgesetzt wurde, hatte das Pata Maxus-Werksteam endlich die Yamaha von Locatelli zum Laufen gebracht. Der Italiener fuhr bei noch 27 min in 1:40,411 min seine erste gezeitete Runde. Und es gab die ersten Verbesserungen: BMW-Aushängeschild Miguel Oliveira, Álvaro Bautista (Ducati), Loris Baz (Ducati) und Smits gelangen schnellere Runden als am Vormittag.
Bei Halbzeit der 45-minütigen Session lag unverändert Bulega vorn, gefolgt von Surra, Lecuona, Lorenzo Baldassarri (Ducati) und Yari Montella (Ducati). Von Rekorden war aber selbst der Weltmeister noch weit entfernt: Auf seinen Rundenrekord von 1:37,659 min fehlten dem Italiener über 0,7 sec.
In der zweiten Hälfte arbeiteten die Piloten weiter an der Rennabstimmung ihrer Motorräder. Verbesserungen der Rundenzeiten vom Vormittag blieben wegen der hohen Asphalttemperaturen Mangelware. Erst als sich einige Piloten in den letzten Minuten schwangen, blitzten Sektorbestzeiten auf – Sam Lowes (Ducati) lag bereits um 0,136 sec vorn, als er seinen Versuch nach einem Fehler abbrechen musste.
Dann stürzte Bautista in Kurve 9, wodurch einigen Piloten die Rundenzeit gestrichen wurde.
Immerhin steigerte sich Sam Lowes noch auf Platz 2 und bescherte Ducati damit eine Sechsfach-Führung. Eine gute Runde gelang auch Miguel Oliveira, der sich mit 0,6 sec Rückstand auf Platz 7 verbesserte und BMW damit zur zweiten Kraft machte.
Nachdem Alex Lowes im FP1 bester Bimota-Pilot war, übernahm sein Bimota-Teamkollege Axel Bassani diese Rolle im Nachmittag. Der Italiener büßte als Achter 0,654 sec auf die Bestzeit ein.
Bester Yamaha-Pilot im FP2 war Xavi Vierge mit 0,952 sec Rückstand auf Platz 11. Garrett Gerfoll stellte die einzige Kawasaki auf Position 12. Nach seinem Sturz fiel Honda-Ass Jake Dixon auf Platz 16 zurück.
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