Johnny Herbert gesteht: «Das finde ich so furchterregend an Max Verstappen»
Max Verstappen hat in Singapur das perfekte Wochenende erlebt. GP-Veteran Johnny Herbert bezeichnet den Red Bull Racing-Star als furchterregend und erklärt, was den vierfachen Champion auszeichnet.
Max Verstappen hat den Weg zurück an die Spitze des Feldes gefunden, das zeigt auch der flüchtige Blick auf die jüngsten Ergebnisse. In Baku war der Niederländer mit dem neuesten Upgrade aus Milton Keynes unterwegs, wurde aber im Qualifying durch die Technik eingebremst. Obwohl er das Rennen auf dem Strassenkurs von Aserbaidschan von Startplatz 8 in Angriff nehmen musste, schaffte er es als Zweiter ins Ziel.
Danach folgten zwei perfekte Rennwochenenden: Auf dem Sepang International Circuit von Malaysia holte er sich die Pole und nutzte diese, um sich tags darauf den Sieg zu schnappen. Beim darauffolgenden Rennwochenende in Singapur triumphierte er gleich vier Mal: Im Sprint-Qualifying und GP-Qualifying war er jeweils der Schnellste, und er entschied das Mini-Rennen und den Grand Prix für sich. Ein erster Platz, der dem vierfachen Champion besonders viel bedeutete, denn auf dem Marina Bay Street Circuit hatte er zuvor noch keinen GP-Sieg einfahren können.
Zehn weitere Jahre an der Spitze des Formel-1-Feldes
Für den früheren GP-Piloten und langjährigen Regelhüter Johnny Herbert steht fest: Der Red Bull Racing-Star ist immer noch erfolgshungrig. Dies hält er im Gespräch mit dem Luxusjacht-Hospitality-Anbieter «Vision4Sport» fest. Und er erklärt: «Das finde ich so furchterregend an Max, er verbessert sich stetig und wird ein immer kompletterer Rennfahrer. Was wir zuletzt von ihm gesehen haben, war purer Speed.»
«In Baku haben sie Upgrades vorgenommen, und genau diese Motivation brauchen Fahrer: Vertrauen in das Team. Sie konnten ihm das Nötige liefern. Er sieht, dass das Team ihm auch bei Problemen immer noch das geben kann, was er will, und dann liefert er auch die entsprechende Leistung», schwärmt der Brite, der sich sicher ist, dass Verstappen noch lange vorne mitkämpfen wird: «Er hat noch mindestens zehn weitere Jahre vor sich.»
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