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Jonas Folger: Erstem KTM-Supersport-Renneinsatz wieder ein Stück näher
Drei Tage lang testete Jonas Folger in Most die KTM 990 RC R, mit der KTM den Einstieg in die Supersport-WM anstrebt. In Tschechien soll im Rahmen der Euro Moto auch der erste Renneinsatz erfolgen.
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Nach ersten Tests in Valencia sowie einem weiteren in Brünn absolvierte Jonas Folger gemeinsam mit dem Team Freudenberg Racing in dieser Woche drei weitere Testtage in Most. Ziel war es, die Entwicklung des neuen KTM-Supersport-Bikes weiter in Richtung Renneinsatz voranzutreiben. SPEEDWEEK.com war vor Ort und ließ sich vom 32-jährigen Bayern über den aktuellen Stand informieren.
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«Der Fokus lag – wie schon beim letzten Test – auf dem Chassis und der Elektronik. Es ging vor allem darum, herauszufinden, was funktioniert und was nicht. Ein klassischer Test also», erklärte Folger. «Unser Ziel war es, das Motorrad hier in Most für die IDM – beziehungsweise die neue Euro Moto – startklar zu machen.» Damit bestätigte er zugleich, dass in Most der erste Renneinsatz des neuen KTM-Supersport-Bikes erfolgen könnte. Laut Teammanager Carsten Freudenberg sind darüber hinaus noch zwei weitere Einsätze in dieser Saison geplant. Diese sind jedoch noch nicht fix terminiert und hängen unter anderem vom Abschneiden im Juni in Most ab. Den aktuellen Entwicklungsstand bezifferte Freudenberg auf «80 bis 85 Prozent». Monotone Testarbeit für Folger kein Problem Auch wenn Rennwochenenden ebenfalls über mehrere Tage gehen, können lange Testphasen auf derselben Strecke durchaus monoton werden. Doch Folger bleibt dabei professionell: «Unterm Strich sitze ich auf dem Motorrad und mache genau das, was meine Leidenschaft ist. Natürlich kann es anstrengend sein, wenn man mehrere Tage hintereinander auf derselben Strecke fährt. Aber das ist mein Job. Es liegt in meiner Verantwortung, bis zum Schluss effizient und motiviert zu arbeiten – auf und neben dem Bike.»
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Auch körperlich sieht sich der frühere MotoGP-Pilot gut gerüstet: «Die Supersport-Klasse ist körperlich nicht mit der MotoGP zu vergleichen. Selbst wenn ich zuletzt nicht so häufig auf einem MotoGP-Bike gesessen habe, sehe ich da keine Probleme.»
Voller Zeitplan sorgt für angepasstes Trainingspensum Gleichzeitig räumt Folger ein, dass sich sein Trainingspensum verändert hat: «Ich mache nach wie vor Sport aus eigener Motivation, aber längst nicht mehr in dem Umfang oder nach einem festen Trainingsplan wie früher. Das passt einfach nicht mehr in meinen Zeitplan.» Neben seiner Tätigkeit als Testfahrer ist er auch in Events eingebunden, etwa bei Show-Runs für Red Bull, Marketingaktivitäten für KTM sowie im KTM RCR Cup. «Da bleibt nicht mehr viel Zeit. Es steht auch nicht mehr im Vordergrund, dass ich beispielsweise einen Marathon laufen könnte.» Dennoch bleibt Sport ein fester Bestandteil seines Alltags: «Ich mache weiterhin Sport aus Leidenschaft – etwa Radfahren, Motocross oder alles, was Spaß macht. Auch nach meiner aktiven Karriere werde ich sicher nicht damit aufhören. Im Moment ist es eine gesunde Mischung aus Motorradfahren und zusätzlichem Training, wenn es die Zeit erlaubt.»
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Zur körperlichen Belastung während der Tests in Most erklärt Folger: «Wir waren im Rahmen von Trackdays unterwegs. Dabei hat man bis zu sechs Turns à 20 Minuten, wovon wir effektiv etwa 15 Minuten fahren. Oft sind ein oder zwei Runden frei, ansonsten hat man Verkehr auf der Strecke. Im Vergleich zu MotoGP- oder Moto2-Tests ist das natürlich etwas anderes, da man dort exklusiv und deutlich intensiver fährt. Aber darum ging es hier auch nicht. Wir wollten keine Rennsimulation im Zehntelbereich fahren, sondern Komponenten testen und das Motorrad optimal vorbereiten, um bei unserem ersten Einsatz konkurrenzfähig zu sein.»
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