Das Radrennen von Zürich nach Zermatt (280 km, 6500 Höhenmeter) gilt als das härteste Eintagesrennen der Schweiz. Domi Aegerter quälte sich auf seinem Merida-Rennrad 13 Stunden lang.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der Schweizer Dominqiue Aegerter tanzt in diesem Jahr auf vielen Hochzeiten. Hauptberuflich fährt er 2020 für das Dynavolt Intact GP-Team den MotoE-Weltcup, den er nach den ersten beiden Rennen in Jerez anführt. Dazu gilt er als Ersatzfahrer für das Liqui Moly Intact-Moto2-Team mit Schrötter und Lüthi, und bei HRC ist er als Testfahrer für die Superbike-WM unter Vertrag und bei diesem Job bisher stark unterbeschäftigt.
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Dafür durfte Aegerter bei den letzten drei Rennen in Brünn und Spielberg jeweils für das NTS RW Racing Team drei Moto2-WM-Läufe bestreiten, als Ersatz für Landsmann Jesko Raffin, der an einem Erschöpfungssyndrom leidet. Bestes Ergebnis auf der NTS: Platz 12 beim Österreich-GP am 16. August. Aegerter blieb aber auch in der Rennpause bis Misano, wo am 12./13. und 19./20. September insgesamt vier MotoE-Wettkämpfe stattfinden, nicht untätig.
Er nahm gestern am Radrennen Zürich - Zermatt über 280 km und 6500 Höhenmeter teil, teilweise im Regen und bei empfindlicher Kälte.
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Es ging über den Brünig-Pass, dann folgte der Königsanstieg über den Grimselpass, der die Teilnehmer in den Kanton Wallis führte. Danach musste noch die happige Steigung von Täsch bis Zernatt erklommen werden.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Als Veranstalter und Zugpferd tritt der ehemalige Tour de France-Held und Ex-Zeitfahr-Weltmeister Fabian Cancellara auf. "Chasing Cancellara" heißt der Wettbewerb, bei dem Cancellara mit prominenten Rennfahrer-Kollegen das Tempo vorgibt – und die Hobbyradler Jagd auf die ehemaligen Profis machen.
"Ich habe mal ein etwas anderes Zweiradrennen gemacht", seufzte Fitness-Freak Aegerter. Er benötigte für die strapaziösen 280 km genau 13:08,55 h und verbrannte nicht weniger als 7458 Kalorien.
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