Der ADAC will deutsche Talente nun auch über die neuen IDM-Moto3-Klassen Standard und GP hinaus fördern. Dafür soll ein umfassender Förderpool eingerichtet werden.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Immer wieder äußerten viele Fahrer, Teamchefs und private Gönner tiefgreifende Kritik an der Nachwuchsförderung in Deutschland. Ein Kritikpunkt war, dass die Förderung zum wichtigsten Zeitpunkt aussetzt: dem Einstieg in die Weltmeisterschaft oder in die Junioren-WM in Spanien. Dies soll sich nun ändern. Der ADAC will deutsche Talente nun auch über die neuen IDM-Moto3-Klassen Standard und GP hinaus unterstützen.
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An der IDM Moto3 Standard und der Moto3 GP gibt es jetzt bereits ein starkes Interesse von Teams und Fahrern. Das bekannte Freudenberg Racing Team, welches schon WM-Piloten wie Dominique Aegerter unter die Arme griff, wird drei Fahrer einsetzen: Jonas Geitner, Tim Georgi und Matthias Meggle. Teams wie Moto3-FGR und Ariane Moto3 haben ihr Interesse ebenso bekundet, sind aber noch auf Fahrersuche. Die Organisatoren der Deutschen Meisterschaft einigten sich zudem mit dem niederländischen Verband auf eine Kooperation. Die Niederländer werden ihre Moto3-Meisterschaft direkt die IDM integrieren. So wird das Starterfeld noch voller.
MotorEvents, der DMSB und der ADAC haben klare Vorstellungen, wie sie den Piloten unter die Arme greifen können. "Der ADAC plant, die jungen Talente auch über die Moto3 Standard / Moto3 GP hinaus zu fördern und ihnen eine Zukunft zu bieten. Wir wollen deutschen Piloten nach ihrer Moto3-Saison helfen, sich in höheren Rennklassen zu etablieren. Dafür wird der ADAC einen Förderpool ähnlich dem des deutschen Ski-Verbandes aufstellen. MRA-Klement und Dainese unterstützen dieses Konzept bereits jetzt als Partner. Beide Unternehmen haben sich schon lange Zeit in der Förderung von jungen Talenten im Deutschen Motorsport engagiert", erklärte Dieter Porsch, Head of ADAC Motorcycle Racing & Coordination.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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