Pedro Acosta (KTM): Drift-Training mit Kumpel Alex Escrig vor dem Heim-GP
KTM-Werksfahrer Pedro Acosta trainiert zwischen den MotoGP-Rennwochenenden sehr gerne auf unbefestigtem Terrain. Kürzlich legte er eine Flat-Track-Session mit Freunden ein.
Pedro Acosta startete perfekt in die Saison 2026. In Thailand holte er im Sprint seinen ersten MotoGP-Sieg. So richtig freuen konnte er sich jedoch nicht, da ihn Champion Marc Marquez (Ducati) wegen einer Strafe in der letzten Kurve vorbeilassen musste. Am nächsten Tag raste der KTM-Pilot dann auf Rang 2.
In Brasilien lief es nicht mehr so gut – es wurden für den Spanier «nur» die Ränge 9 und 7. Jedoch hatten auf der neuen Strecke in Goiania alle RC16-Piloten ihre Probleme. In Austin lief es dann wieder für Acosta. Im Sprintrennen fuhr er als Dritter ins Ziel. Allerdings bekam er nachträglich eine 8-Sekunden-Zeitstrafe aufgebrummt, da er mit einem zu niedrigen Reifendruck unterwegs war – er rutschte auf Rang 8 ab. Im Grand Prix am Sonntag fuhr Acosta erneut auf das Podest. In der WM-Wertung liegt der 21-Jährige nach drei Rennwochenenden mit 60 Punkten auf Rang 3.
Die lange Pause nach dem US-GP nutzte Acosta, um sich in seiner spanischen Heimat auf den Europaauftakt in Jerez vorzubereiten. Kürzlich legte der Moto3- und Moto2-Weltmeister ein Flat-Track-Training ein. Mit dabei war Kumpel Alex Escrig. Der Moto2-Pilot startete mit den Rängen 12, 4 und 8 ebenfalls gut ins Jahr. Mit dem Underdog-Team Forward hat Escrig in diesem Jahr einen Schritt gemacht. Aus technischer Sicht ist dafür vor allem der Wechsel von Öhlins auf WP beim Fahrwerk verantwortlich – das Forward-Chassis scheint mit dem österreichischen Material besser zu harmonieren.
Trackday im MotorLand Aragon
Mit dabei bei der Offroad-Einheit war auch der spanische Flat-Track-Pilot Adrian Garin Vera. In dieser Woche absolvierten Acosta und der Drift-Spezialist im MotorLand Aragon auch einen gemeinsamen Trackday auf Asphalt. Zu diesem Anlass schenkte Acosta seinem Trainingspartner und Freund einen Helm im Red Bull Design.
Nächste Woche wird Pedro Acosta beim Spanien-GP top-motiviert sein. Vor den heimischen Fans will er erneut um einen Podestplatz kämpfen – vielleicht klappt es sogar mit dem ersten Grand-Prix-Sieg in der Königsklasse.
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