Daniel Holgado fiel im Moto3-Lauf von Thailand weit zurück, weil er dem Crash zwischen Ayumu Sasaki und David Muńoz ausweichen musste. Danach zeigte der 18-Jährige eine fulminante Aufholjagd.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Den Thailand-GP durfte Moto3-Titelanwärter Daniel Holgado von Startplatz 11 in Angriff nehmen. Der Teenager aus dem Red Bull KTM Tech3 Team machte sich deshalb begründete Hoffnungen auf einen Top-10-Kampf, doch in der zweiten Runde fiel er bis auf Position 27 zurück, weil er dem Crash von David Muñoz und Ayumu Sasaki ausweichen musste.
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Der 18-jährige Spanier schaffte es, nicht zu stürzen, und liess sich durch das Zurückfallen nicht entmutigen. Er arbeitete sich Runde für Runde wieder nach vorne und war schon in Runde 6 wieder auf Punkte-Kurs. Am Ende kreuzte er die Ziellinie als Sechster und zog damit in der WM-Tabelle mit David Alonso gleich. Beiden fehlen 25 Punkte auf WM-Leader Jaume Masia. "Wir hatten wirklich Pech, dass ich in den Zwischenfall zwischen Sasaki und Muñoz verwickelt wurde, aber ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit, die wir danach geleistet haben", erklärte Holgado nach getaner Arbeit. Und er fasste zusammen: "Ich bin ein unglaubliches Tempo gefahren, habe viele Fahrer überholt und bin am Ende Sechster geworden, was nach dem Vorfall ein tolles Ergebnis ist."
"Wir sind immer noch im Kampf um den WM-Titel, also müssen wir ruhig bleiben, die freie Woche zu Hause geniessen und uns dann auf Malaysia konzentrieren", mahnte der aktuelle WM-Vierte, der von Teammanager Hervé Poncharal ein dickes Lob kassierte.
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"Holgado hat heute wieder eine Meisterleistung gezeigt und sein grosses Potenzial unter Beweis gestellt. Er startete von Position 11 und sollte um die ersten zehn Plätze kämpfen, wurde aber in einen Zwischenfall zwischen Muñoz und Sasaki verwickelt, musste ausweichen und fand sich auf P27 wieder. Das war ein Desaster, aber zum Glück blieb er sitzen", schwärmte der Franzose.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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"Er blieb konzentriert und fuhr viele Runden lang ein unglaubliches Tempo, eine halbe Sekunde schneller als die Spitzenfahrer, bis er die Lücke zur Spitze geschlossen hatte und das Rennen als Sechster beendete. Das war ein superstarkes Rennen von Dani, der gerettet hat, was zu retten war, und seine Chancen auf den WM-Titel sind immer noch vorhanden", fügte Poncharal stolz an.
Team-WM: 1. LIQUI MOLY Husqvarna Intact GP, 318 Punkte. 2. Red Bull KTM Ajo 302 Punkte. 3. Leopard Racing 292. 4. Gaviota GASGAS Aspar Team 276. 5. Angeluss MTA Team 257. 6. Red Bull KTM Tech3, 212. 7. SIC58 Squadra Corse 163. 8. MTHelmets-MSi 136. 9. CFMOTO Racing PrüstelGP 107. 10. BOE Motorsports 102. 11. Rivacold Snipers Team 77. 12. Honda Team Asia 60. 13. CIP Green Power 54. 14. Vision Track Racing Team 24.
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