KTM-Pilot Diogo Moreira eroberte in Mandalika auf der indonesischen Insel Lombok seinen ersten Sieg in der Moto3-WM. Einmal kürzte er verbotenerweise ab, bereinigte die Situation aber souverän.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Der brasilianische KTM-Pilot Diogo Moreira holte in Indonesien seinen ersten Sieg in der Moto3-Weltmeisterschaft. Der 19-Jährige war das ganze Wochenende über gut drauf und sicherte sich am Samstag die Pole-Position. Im Rennen am Sonntag startete der MT Helmets-MSi-Fahrer gut und führte das Feld die erste Runde an. Dann unterliefen ihm mehrere Fehler, die ihn beinahe den Sieg kosteten. "Zur Mitte des Rennens pushte ich viel, wodurch ich viele Fehler gemacht habe", bedauerte er.
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Wie Daniel Holgado (KTM) kürzte Moreira in Kurve 9 einmal ab, umging die Long-Lap-Strafe im Gegensatz zum Spanier jedoch, weil er sich in der Gruppe zurückfallen ließ – und war zwei Runden später schon wieder auf Platz 4. In der Schlussrunde berührte der Brasilianer außerdem einmal das Grün, reagierte aber auch in diesem Fall und bremste einmal früher, um zwischenzeitlich eine Position abzugeben. "Ich dachte mir, dass ich ruhig bleiben muss", erklärte Moreira. Am Ende zahlte sich der kühle Kopf aus und er überquerte als Erster die Ziellinie.
"Wir haben uns im Team sehr gut eingefunden. Ich genieße es jetzt, mit den Leuten zu arbeiten und das Motorrad zu fahren", nannte Moreira als Grund für das durchwegs erfolgreiche Wochenende. "Zur Mitte der Saison hatte auch ich viele Probleme mit mir selbst, es fiel mir schwer, ruhig zu bleiben." Doch er hat in der Saison sein persönliches Erfolgsrezept gefunden. "Ich versuche, jede einzelne Runde des Rennens zu genießen und die Saison über ruhig zu bleiben. Das ist der Schlüssel, um wirklich schnell zu sein. Es ist wichtig, in den nächsten Rennen daran anzuknüpfen."
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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