«Ich kam mit 19 Punkten Vorsprung nach Indianapolis, jetzt sind es 21», erklärte WM-Leader Jack Miller nach dem Moto3-Rennen. «Über diesen Podestplatz darf ich mich nicht beklagen.»
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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"Ich bin einer der schwereren Jungs, so eine lange Gerade wie in Indianapolis macht es schwierig für mich ein Rennen zu gewinnen", bemerkte KTM-Werksfahrer Jack Miller nach Rang 3. Im Finish unterlag er Efren Vazquez (SaxoPrint-RTG Honda) und Romano Fenati (SKY VR46 KTM) um einen Wimpernschlag. "Wenn Efren aus der letzten Kurve hinaus hinter dir liegt, dann hast du keine Chance gegen ihn zu gewinnen. Ich bin glücklich über Rang 3, das sind gute Punkte für die Meisterschaft. Ich wollte auch nichts Dummes machen und sicher ins Ziel kommen, das Rennen war ganz gut."
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"In der letzten Runde ging es in der zweiten Kurve sehr eng zu", erklärte der Australier SPEEDWEEK.com. "Wenn fünf oder sechs Fahrer in eine Haarnadelkurve stechen, dann wird es eng. Wir waren dadurch auch etwas langsamer als normal. Vazquez und Fenati konnten sich deshalb leicht absetzen, ich musste mir im Rest der Runde den Arsch abfahren, um sie wieder einzuholen. Das gelang, ich konnte den Windschatten etwas nutzen und wurde auch von niemandem mehr überholt." Was meinst du zum Speed von Vazquez’ Honda? "Das ist eine Rakete", hielt der Red Bull KTM Ajo-Pilot fest. "Er ist schon das ganze Jahr auf der Geraden sehr schnell. Aber nicht nur Efren, hier sind vier Honda in den Top-6, das sagt einiges. Fenati und ich machen viel Druck, das Handling der KTM ist unglaublich und wir haben auch ordentlich Leistung. Aber die Gerade in Indy ist so lang, da hilft dir der Windschatten. Und die Ziellinie liegt komisch, früh und gleichzeitig spät. Egal was du machst, wenn ein Schneller hinter dir ist, machst du es falsch."
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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