Die Karten für die Moto3-WM sind neu gemischt worden. Zuletzt wurde noch der Transfer von John McPhee von Honda zu KTM bekannt. Und Red Bull macht beim Ajo-Team als Sponsor weiter.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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In der Saison 2017 musste sich KTM mit zehn Moto3-WM-Piloten in sechs Teams begnügen. Von 17 WM-Rennen wurde 2017 gegen die Honda-Übermacht bisher nur eines gewonnen – durch Andrea Migno in Mugello.
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Aber für 2018 laufen die Teams von Mahindra (Pull & Bear Aspar und CIP) zu KTM über, auch das Saxoprint-Peugeot-Prüstel-Team wird übernommen. Dafür steigt AGR mit Maria Herrera aus. Insgesamt klettert die Anzahl der KTM-Fahrer für 2018 auf 14.
Teambesitzer Aki Ajo hat sein Red Bull-Moto3-KTM-Team nach dem Reinfall mit Bendsneyder und Antonelli (in der WM auf den Rängen 15 und 18) von einen auf zwei Fahrer verkleinert. Ajo wird 2018 mit Weltmeister-Bruder Darryn Binder aufmarschieren. Der Südafrikaner hat aber seit Platz 4 in Mugello nicht mehr viel gezeigt, er war lange verletzt – und seit dem Sachsenring (Platz 10) punktelos. Darryn liegt in der WM nur noch auf Rang 19.
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Nebenbei baut Aki Ajo bereits für die Zukunft die 14-jährigen türkischen Zwillinge Cem und Deniz Öncü für die Zukunft auf, sie fahren für ihn 2018 die CEV-Repsol-Junioren-WM.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Ein heftiges Tauziehen war um den WM-Neunten Marcos Ramirez im Gang, der bei Leopard Honda erwünscht war, aber bei Platinum Bay Real Estate auch für 2018 unter Vertrag ist – und bleibt.
Seit einiger Zeit steht fest: Max Biaggi bekommt keinen Startplatz für ein KTM-Team 2018, er wollte mit Jaume Masia fahren. Nach dem Ausstieg von Mahindra/Peugeot sollte das Startfeld auf 28 Fahrer begrenzt werden. 14 Fahrer sollen von Honda beliefert werden, 14 von KTM.
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Aber jetzt wird nach dem AGR-Rennstall auch das British Talent-Team zugesperrt, John McPhee wird von Honda zu KTM wechseln und neben Malar Yurchenko 2018 im CIP-KTM-Team von Alain Bronec fahren. Das bedeutet: Bisher sind 14 KTM und 13 Honda vorgesehen. Übrigens: 2014 rüstete KTM noch 19 Fahrer aus, weil sich nach der Siegesserie von 2013/2014 (KTM gewann 27 Grand Prix hintereinander) die Teams um die Bikes aus Österreich rissen. Und in Italien wundern sich die Konkurrenz-Teams über das Team von Paolo Simoncelli: Dort sollten eigentlich junge italienische Talente aufgebaut werden. Aber 2018 fährt dort der 21-jährige Haudegen Niccolò Antonelli (bisher 101 GP-Einsätze) und der Japaner Suzuki. Im Estrella Galicia 0,0-Honda-Team von Emilio Alzamora wird neben Aron Canet ein Fahrer aus der Junioren-WM in die WM kommen – Jeremy Alcoba oder Sergio Garcia. Die Entscheidung wird beim Valencia-GP verlautbart.
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Der WM-Zwölfte Livio Loi (2017 bei Leopard) hat bisher keinen Arbeitsplatz für 2018 gefunden. Die Moto3-Teams 2018 Leopard Racing: Enea Bastianini, Lorenzo Dalla Porta (Honda) Marinelli Rivacold Snipers: Tony Arbolino (Honda)
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Petronas SIC Racing Team: Ayumu Sasaki, Adam Norrodin (Honda) Estrella Galicia 0,0: Aron Canet, Jeremy Alcoba? Sergio Garcia? (Honda) Del Conca Gresini: Fabio Di Giannantonio, Jorge Martin (Honda) RBA Racing Team: Gabriel Rodrigo, Juanfran Guevara (KTM)
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SKY Racing Team VR46: Dennis Foggia, Nicolò Bulega (KTM) Saxoprint Prüstel GP: Jakub Kornfeil, Marco Bezzecchi (KTM) Südmetall Schedl GP Racing: Philipp Öttl (KTM) Pull & Bear Aspar KTM: Albert Arenas, Andrea Migno (KTM)
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CIP Moto: Makar Yurchenko, John McPhee (KTM) Platinum Bay Real Estate: Marcos Ramirez, Jaume Masia (KTM) SIC58 Squadra Corse: Tatsuki Suzuki, Niccolò Antonelli (Honda) Ajo Motorsport: Darryn Binder (KTM)
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Honda Team Asia: Kaito Toba, Nakarin Atiratphuvapat
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