Moto3-WM: Honda gegen die Übermacht der Pierer-Gruppe
Die drei schnellsten Fahrer der Moto3-Saison 2022 sind in die Moto2-Klasse aufgestiegen, somit wird sich in der kleinsten GP-Klasse ein neues Bild entwickeln. Deutschsprachige Piloten sind nicht dabei.
Viele Moto3-Spitzenteams suchten mühsam nach Topfahrern und Sieganwärtern, denn viele Talente haben es eilig, in die Moto2-WM aufzusteigen.
Das betraf unter anderen die Top-3 der Moto3-WM 2022: Weltmeister Izan Guevara, den das GASGAS Aspar Team in die Moto2-Klasse beförderte, und seinen Teamkollegen Sergio Garcia, der ins Moto2-Team von Sito Pons ging. Deshalb hat Aspar mit David Alonso (Red-Bull-Rookies-Cup-Sieger 2021) und Ryusei Yamanaka zwei neue Moto3-Fahrer verpflichtet.
Der WM-Dritte Dennis Foggia übernimmt 2023 in der Moto2-Klasse im Italtrans Racing Team den Platz seines Landsmanns Lorenzo Dalla Porta.
Da KTM 2020 die WM mit Albert Arenas gewonnen hat, 2021 Acosta auf KTM triumphierte und 2022 die baugleichen GASGAS-Motorräder aus der Pierer-Gruppe die WM beherrschten, hält sich der Andrang von Honda-Teams im 28 Fahrer starken Feld in Grenzen.
Das Team QJMotor Avintia Racing KTM, das mit Elia Bartolini und Nicola Carraro antrat, bekam für 2023 keine Startplätze. Ende 2021 sperrten Gresini und Petronas Sprinta ihre Moto3-Teams zu, deshalb kamen Vision Track und MT Helmets-MSi (mit KTM) damals neu in die WM.
Das Joint Venture zwischen Max Biaggi und Peter Öttl ging mit der Saison 2022 zu Ende. Der Bayer schloss sich mit seinem Husqvarna-Werksteam in der Moto3-WM 2023 dem Liqui-Moly-Intact-Rennstall an und bringt zwei starke Fahrer mit – den WM-Vierten Ayumu Sasaki und das niederländische Talent Collin Veijer. Die Mannschaft aus Memmingen wird auch in der Moto2-Klasse (Lukas Tulovic, Darryn Binder) unter dem Markennamen Husqvarna Motorcycles fahren, aber bei Kalex bleiben.
Peter Öttl jubelte in Sepang erstmals über einen Doppelsieg seines Teams – durch McPhee und Sasaki. 2023 möchte er um den Titel kämpfen, denn der Japaner ist sehr konstant und schnell geworden.
Die PrüstelGP-CFMOTO-Mannschaft hat den Australier Joel Kelso engagiert, dessen prominenter Fürsprecher Jack Miller in der Pierer-Gruppe bei Red Bull KTM einen MotoGP-Werksvertrag hat. An Kelsos Seite fährt Xavier Artigas.
Red Bull KTM Ajo wird 2023 Deniz Öncü (vorher bei Tech3) einsetzen und den Junioren-Weltmeister und Red-Bull-Rookies-Cup-Champion José Antonio Rueda. Red-Bull-Tech3-KTM-Teamchef
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