Niccolò Antonelli: «Brauche anderen Fahrstil für KTM»
2017 wird Niccolò Antonelli an der Seite von Bo Bendsneyder für das Team Red Bull KTM Ajo antreten, das 2016 mit Brad Binder Moto3-Weltmeister wurde. Bisher erfüllt er die hohen Erwartungen.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Mit 1:39,762 min hatte Honda-Pilot Enea Bastianini am ersten Testtag in Valencia die Bestzeit unter den Moto3-Fahrern vorgelegt. Zum Vergleich: Die Pole-Zeit beim Valencia-GP lag bei 1:39,261 min. Nur 0,183 sec hinter Bastianini lag Niccolò Antonelli, der Neuzugang im Team Red Bull KTM Ajo.
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Antonelli hatte in Jerez erstmals die Moto3-KTM pilotiert, in Valencia legte er bereits ordentliche Rundenzeiten vor. "Ich hatte einen wirklich guten Test hier mit meiner neuen Maschine. Doch ich musste viel Neues kennenlernen und verstehen. Das betraf nicht nur das Bike, sondern auch das Team und seine Arbeitsweise. Doch Tag für Tag funktionierte es besser. Wir befinden uns jetzt auf einem guten Level", erklärte er im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. Erkennst du einen großen Unterschied zwischen der Arbeitsweise von Aki Ajos Truppe und anderen Teams? "Dieses Team weiß sehr genau, wie es laufen muss. Es läuft alles sehr strukturiert ab. Ich habe versucht, alle Ratschläge und Anmerkungen von ihnen auf der Strecke umzusetzen. Mit der KTM konnte ich mich immer weiter verbessern. Am ersten Tag haben wir versucht, die Maschine gut auf mich abzustimmen. Mein Gefühl verbesserte sich dadurch deutlich. Meine Rundenzeit war schnell, aber auch die Pace war gut. Damit konnte ich zufrieden sein."
Unterscheidet sich die KTM stark von der Honda, die du bisher eingesetzt hast? "Sie sind komplett unterschiedlich. Man muss mit der KTM einen anderen Fahrstil anwenden, das ist aber normal. Ich muss lernen, wie ich das Beste aus dieser Maschine herausholen kann", weiß Antonelli.
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Um 2017 zum ernsthaften Titelanwärter zu werden, muss Antonelli seine Sturzrate deutlich senken. "Ich weiß, dass ich daran arbeiten muss", räumte der WM-Elfte von 2016 ein.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Die Zeiten der Moto3-Piloten in Valencia, 21. November:
1. Enea Bastianini (Honda) 1:39,762 min 2. Bo Bendsneyder (KTM) +0,057 sec 3. Niccolò Antonelli (KTM) +0,183 4. Ayumu Sasaki (Honda) +0,348 5. Romano Fenati (Honda) +0,409 6. Aron Canet (Honda) +0,416 7. Fabio Di Giannantonio (Honda) +0,551 8. Jorge Martin (Honda) +0,698 9. Marco Bezzecchi (Mahindra) +0,792 10. Tatsuki Suzuki (Honda) +1,141 11. Kaito Toba (Honda) +1,211 12. Jakub Kornfeil (Peugeot) +1,233 13. Jules Danilo (Honda) +1,364 14. Nakarin Atiratphuvapat (Honda) +2,180 15. Mattia Casadei (Honda) +2,581 16. Patrik Pulkkinen (Peugeot) +2,640 Die Moto3-Zeiten am verregneten zweiten Testtag:
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1. Niccolò Antonelli (KTM) 1:50,519 min 2. Fabio Di Giannantonio (Honda) 1:50,693 3. Bo Bendsneyder (KTM) 1:51,128 4. Tatsuki Suzuki (Honda) 1:51,274 5. Mattia Casadei (Honda) 1:51,557 6. Jules Danilo (Honda) 1:52,451 7. Jakub Kornfeil (Peugeot) 1:52,644 8. Romano Fenati (Honda) 1:52,970 9. Jorge Martin (Honda) 1:53,075 10. Marco Bezzecchi (Mahindra) 1:53,408 11. Patrik Pulkkinen (Peugeot) 1:53,725 12. Kaito Toba (Honda) 1:54,375 13. Nakarin Atiratphuvapat (Honda) 1:54,391
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