Noah Dettwiler (17.): «Darauf können wir aufbauen»
Noah Dettwiler kämpfte sich bei seinem ersten Moto3-Rennen als Fixstarter tapfer nach vorne. Am Ende verpasste der Schweizer des CIP Green Power Teams die Punkteränge nur um zwei Positionen.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Als einziger deutschsprachiger Stammpilot geht Noah Dettwiler in diesem Jahr in der Moto3-Klasse an den Start. Beim Saisonauftakt in Katar erlebte der Schweizer ein Wechselbad der Gefühle, welches letztlich einen gelungenen Abschluss fand.
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"Wir hatten es an diesem Wochenende nicht leicht, da uns einige Pannen und technische Probleme das Leben erschwert haben. Im Qualifying ist uns dann ebenfalls ein Fehler unterlaufen, wodurch die nicht so optimale Startposition zustande gekommen ist", kommentierte der 18-Jährige den 25. und somit letzten Startplatz. Im 16-Runden-Rennen machte Dettwiler anschließend eine deutlich bessere Figur: "Ich konnte auf Anhieb ein gutes Gefühl entwickeln. Nach einem nicht ganz perfekten Start habe ich mich in einer Gruppe wiedergefunden, in der wir uns schöne Kämpfe geliefert haben. Leider habe ich dadurch den Zug nach vorne verloren. Dennoch konnte ich viel Erfahrung sammeln und mich in meiner Gruppe durchsetzen", resümierte er zufrieden.
Der KTM-Pilot beendete das Rennen 28,926 sec hinter Rennsieger David Alonso (CFMOTO) auf Position 17. Auf die Punkteränge fehlten ihm im Ziel knapp 15 Sekunden: "Wir haben über das gesamte Wochenende hinweg gute Arbeit geleistet. Gemeinsam mit dem Team habe ich versucht, ein solides Set-up zu finden und für das Rennen die richtige Reifenwahl zu treffen."
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Mit Blick auf die verbleibenden 20 Grand-Prix hielt Dettwiler erwartungsvoll fest: "Es ist schön, das erste Rennen mit einem guten Gefühl zu beenden und diese Eindrücke mit nach Portimão zu nehmen. Darauf können wir aufbauen. Unser Fokus liegt jetzt darauf, den Rückstand auf den Sieger in jedem Rennen zu reduzieren."
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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