Das Qualifying der Moto3-WM in Mandalika/Indonesien brachte für Noah Dettwiler keine Verbesserung, der 18-Jährige steht in seinem zweiten Grand Prix am Sonntag auf dem letzten Startplatz.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Bei seinem GP-Debüt auf dem Red Bull Ring in Spielberg zeigte Noah Dettwiler im August mit dem 20. Rang im Rennen und respektablen Rundenzeiten vielversprechende Ansätze. An diesem Wochenende fährt der Solothurner, der normal für das spanische Team Cuna de Campeones in der FIM JuniorGP startet, auf dem Pertamina Mandalika International Street Circuit als Ersatz für Stammpilot David Salvador (Knieverletzung) im Team CIP Green Power von Alain Bronec, für welches er 2024 auf einer KTM die komplette Weltmeisterschaft bestreiten wird.
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Am Freitag verlor Dettwiler in der kombinierten Zeitenliste aus FP1 und FP2 0,88 sec auf Teamkollege Lorenzo Fellon und 2,444 sec auf die Spitze. Gleichzeitig äußerte er sich optimistisch, dass am Samstag ein großer Schritt nach vorne möglich wäre. Die Umsetzung misslang: Noah verlor im Q1 als 14. und Letzter 1,804 sec auf den Besten und knapp 8/10 sec auf Fellon. Der Schweizer muss seinen zweiten Grand Prix von ganz hinten in Angriff nehmen und ist entsprechend unzufrieden. "Im FP3 hatte ich ein super Gefühl und konnte die Distanz zum Ersten sehr verkleinern", erzählte Dettwiler SPEEDWEEK.com, der 1,7 sec zurück lag. "Am Nachmittag haben wir etwas probiert, woran ich mich aber nicht anpassen konnte. Dann hatte ich noch einen Fehler drin und verlor die Gruppe. Für das Rennen bin ich trotzdem positiv gestimmt. Ich werde das Gefühl vom Vormittag mitnehmen, dann sollte es gut werden. Der Start und die erste Runde sind wichtig, dann will ich mit der Gruppe mitfahren."
Wegen der Hitze und beinahe 60 Grad Celsius Asphalttemperatur macht sich der 18-Jährige keine Sorgen. "Viel trinken und ein gutes Abendessen, dann sollte es passen", schmunzelte er.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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