Philipp Öttl (11.): «Slicks richtige Entscheidung»
Im Moto3-Qualifying von Austin bewiesen Philipp Öttl und das deutsche Team Südmetall Schedl GP Racing Mut. Öttl war der erste Moto3-Pilot, der auf der abtrocknenden Strecke mit Slicks ausrückte.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Im dritten Moto3-Training von Austin arbeitete Philipp Öttl weiter am Setting seiner KTM und der Pace für das Rennen am Sonntag. Der Bayer belegte Platz 9 mit 0,7 sec Rückstand. "Die Strecke war wieder sehr schmierig. Wir arbeiteten für das Rennen. Am Ende setzten wir nochmal einen Medium-Hinterreifen ein, mit dem ich aber wohl nicht das Rennen bestreiten werde. Der harte Hinterreifen funktionierte besser. Wir sind gut dabei und haben eine gute Pace", freute sich der 21-Jährige, der bei den ersten beiden Saisonrennen leer ausgegangen war.
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Später im Qualifying traf Öttl die mutige Entscheidung, als erster Moto3-Pilot die nahezu trockene, aber schmale Ideallinie zu nutzen, um mit Slicks auszurücken. Der KTM-Pilot dominierte lange an der Spitze. Doch am Ende musste sich Öttl mit Platz 11 hinter Bezzecchi und Masia abfinden. Er büßte 1,1 sec ein. "Zu Beginn war es schwierig zu sehen, ob die Strecke schon trocken genug ist oder nicht. Ich habe sogar das Visier geöffnet, sah es aber trotzdem nicht. Da es sich trocken anfühlte, kam ich an die Box und wechselte auf Slicks. Das war gut. Nach dem zweiten Stopp habe ich meine letzte Runde einfach nicht perfekt durchgezogen. Die ersten beiden Sektoren waren gut, in den letzten zwei habe ich gepatzt", räumte Öttl ein. "Das ärgert mich, denn es wäre viel mehr drin gewesen. Im Rennen muss ich voll auf Angriff gehen. Wir können stark sein, denn wir waren jetzt immer vorne dabei."
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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