Philipp Öttl: Freitag Comeback-Versuch in Barcelona
Nur dreieinhalb Wochen nach seinem Handgelenksbruch und der anschließenden Operation will Philipp Öttl beim Barcelona-GP antreten. «Man darf keine Wunder erwarten», weiß der KTM-Pilot.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Im ersten freien Moto3-Training, das am Freitag ab 9 Uhr stattfindet, will sich Philipp Öttl in Barcelona wieder auf die KTM des Teams Schedl GP Racing schwingen.
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Nach einem Bruch der Speiche nahe des rechten Handgelenks und einem Knochenabbruch am Griffelfortsatz der Elle konnte Philipp Öttl in der letzten Woche sein Training wieder aufnehmen. In Mugello wurde Öttl durch den Italiener Lorenzo Dalla Porta ersetzt, der Platz 15 belegte. Öttl trainierte währenddessen täglich mit seinem Trainer und Physiotherapeuten Franz Dietzinger. Das größte Problem für Öttl stellt derzeit die eingeschränkte Beweglichkeit des rechten Handgelenks dar, woran nun zweimal täglich in der Clinica Mobile gearbeitet wird. Am Mittwoch drehte Öttl mit einem Roller erste Runden auf der Rennstrecke von Barcelona. Sollte sich jedoch herausstellen, dass das Comeback zu früh kommt, kann das Schedl-Team noch bis zwei Stunden nach dem zweiten Moto3-Training am Freitag einen Ersatzfahrer nominieren, also bis 15:50 Uhr. In diesem Fall würde erneut Lorenzo Dalla Porta zum Zug kommen.
"Ich war mir lange nicht sicher, ob eine Teilnahme nach so kurzer Zeit möglich ist", betonte Philipp Öttl, der derzeit WM-Rang 13 belegt. "Doch ich mache täglich Fortschritte und will es am Freitag zumindest versuchen. Man darf jedoch kein Wunder oder WM-Punkte erwarten. Doch durch das Training werde ich beim darauffolgenden Rennwochenende in Assen auf einem höheren Level beginnen können."
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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