Philipp Öttl: «Gut aufgestellt für den Katar-Test»
In Katar findet ab Freitag der letzte Test vor dem ersten Saisonrennen am 20. März statt. Philipp Öttl und das Team Schedl GP Racing wissen, an welchen Feinheiten jetzt noch gearbeitet werden muss.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Philipp Öttl nahm nicht an der letzten Moto3-Session beim IRTA-Test in Jerez teil, denn die Ausstattung und das Material des Teams Schedl GP Racing mussten für den Katar-Test versandfertig gemacht werden. In der kombinierten Zeitenliste schaffte es der Deutsche trotzdem auf Platz 11. Er büßte 0,741 sec auf die Bestzeit von Romano Fenati ein.
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Nun steht der zweite IRTA-Test in Katar kurz bevor. Die Testfahrten beginnen am heutigen Freitag, gefahren wird an allen drei Tagen von 15:00 bis 22:30 Uhr Ortszeit (13:00 Uhr bis 20:30 Uhr in Mitteleuropa). Die Moto3- und Moto2-Piloten werden pro Tag jeweils drei Stunden und 20 Minuten auf dem Losail International Circuit haben. Jede Klasse fährt drei Sessions pro Testtag. "Beim Katar-Test müssen wir uns bestmöglich auf das erste Rennen vorbereiten. Ich muss sagen, wir haben schon in Jerez relativ gut aussortiert. Wir haben vier Vorsaison-Tests. In den letzten Jahren war es nie so, dass wir dabei auf eine neue Strecke kamen und nur noch Feinheiten verändern mussten. Ich glaube aber, dass wir jetzt auf diesem Niveau sind. Katar ist eine ähnliche Strecke wie Jerez und hat ebenfalls viele schnelle Kurven, aber auch langsame mit harten Bremszonen, in denen man viele Gänge herunterschalten muss. Wir müssen sicher noch Dinge verändern, da in Katar durch den Sand das Grip-Level meist niedrig ist, obwohl die MotoGP-Klasse vor uns schon dort getestet hat", weiß Öttl.
"Ich freue mich schon sehr darauf, denn Katar ist immer etwas Besonderes", strahlte der Bayer im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Übersee und ein Nachtrennen ist schon einzigartig."
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Hast du dir für den Saisonauftakt schon ein Ziel gesetzt? "Nein, ehrlich gesagt nicht. Natürlich will man in seinem vierten WM-Jahr sofort in die Top-10 und erwartet schon etwas – auch zu Recht, man muss Leistung bringen. Doch im Rennen kann so viel passieren. Im letzten Jahr kämpfte eine 15-köpfige Gruppe an der Spitze, da kann es eng zugehen. Ich denke aber, wenn wir es so weiterführen und sauber arbeiten, dann werden wir ein gutes Ergebnis einfahren."
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An welchen Bereichen deiner KTM müsst ihr in Katar noch arbeiten? "Wir brauchen vielleicht noch eine Nuance mehr Stabilität in den schnellen Kurven. Mein Gefühl ist schon gut, aber in allen Bereichen könnte noch mehr drin sein, das hängt aber auch eng mit dem Fahrstil zusammen. In Jerez hatten wir am Eingang mancher Kurven noch Luft nach oben, aber Jerez ist da speziell. Ich denke nicht, dass das in Katar genauso sein wird. In Jerez ist der Asphalt rau und holprig, in Katar ist er sehr fein. So spürt man kleine Probleme mehr. Ich denke, dass wir für Katar schon gut aufgestellt sind."
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