Das Team Südmetall Schedl GP Racing beendete den letzten Testtag in Jerez vorzeitig, denn nun werden die Kisten für Katar gepackt. «Wir verstehen die Maschine nun besser», resümierte Philipp Öttl.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Für die erste Moto3-Session am letzten Tag des IRTA-Tests in Jerez hatte sich Philipp Öttl eine Zeitenjagd vorgenommen. Diese trug mit Platz 14 und 0,764 sec Rückstand jedoch keine Früchte. "Ja, eigentlich wollte ich auf Zeitenjagd gehen, aber als ich den dafür vorgesehenen Reifensatz drin hatte, hielt mich schon in der ersten Kurve ein anderer Fahrer auf. Deshalb klappte das nicht so wie geplant, aber das Potenzial ist da. Am Nachmittag habe ich das dann genutzt."
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In der zweiten – und für Öttl letzten – Session des Tages ab 14 Uhr preschte der Bayer mit seiner KTM dann auf Platz 2 hinter Aron Canet nach vorne. Er büßte nur 0,201 sec auf die Bestzeit der zweiten Session ein und war trotz wärmerer Bedingungen mit 1:46,976 min 0,052 sec schneller als am Morgen. "Ich fuhr am Nachmittag lange schnell. Darum bin ich auch zufrieden. Wir haben das Bike gut abgestimmt, wir verstehen es immer besser." "Mein Resümee fällt nach diesen drei Tagen positiv aus", versicherte Öttl. "Die Bremsstabilität ist gut, das Gefühl für vorne war nun besser. Es ist schon so, dass wir mit einem guten Gefühl nach Katar reisen können. Wir haben eine gute Pace, für eine schnelle Runde muss ich vielleicht noch etwas ruhiger werden. Dann sind wir gut aufgestellt. Bisher bin ich auch noch nicht gestürzt, das ist auch positiv. Ein paar Mal war ich kurz davor, aber das gehört dazu, wenn man am Limit fährt. Katar ist eine ganz andere Strecke wie Jerez. Dort ist es sehr wichtig, dass das Bike stabil ist, denn es gibt keine sehr schnellen Richtungswechsel, sondern eher langgezogene Kurven. In Katar waren die Bedingungen im letzten Jahr aber von Session zu Session anders, die Reifen haben viel ausgemacht. Damit rechne ich auch in diesem Jahr."
Das Team Südmetall Schedl GP Racing beendete den letzten Testtag in Jerez vorzeitig, denn nun werden die Kisten für Katar gepackt. "Ja, das machen viele Teams so. Wir packen auch zusammen", erklärte Öttl.
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Die kombinierte Zeitenliste aller drei Moto3-Sessions am Donnerstag:
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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1. Nicolò Bulega (KTM) 1:46,232 min 2. Aron Canet (Honda) +0,131 sec 3. Jorge Martin (Honda) +0,183 4. Romano Fenati (Honda) +0,254 5. Gabriel Rodrigo (KTM) +0,407 6. Juanfran Guevara (KTM) +0,505 7. Marcos Ramirez (KTM) +0,526 8. Bo Bendsneyder (KTM) +0,574 9. Joan Mir (Honda) +0,646 10. Darryn Binder (KTM) +0,700 11. Lorenzo Dalla Porta (Mahindra) +0,758 12. John McPhee (Honda) +0,793 13. Andrea Migno (KTM) +0,854 14. Jakub Kornfeil (Peugeot) +0,971 15. Enea Bastianini (Honda) +0,985 16. Philipp Öttl (KTM) +0,986 17. Niccolò Antonelli (KTM) +1,249 18. Adam Norrodin (Honda) +1,289 19. Albert Arenas (Mahindra) +1,418 20. Tatsuki Suzuki (Honda) +1,440 21. Livio Loi (Honda) +1,462 22. Fabio Di Giannantonio (Honda) +1,515 23. Ayumu Sasaki (Honda) +1,613 24. Marco Bezzecchi (Mahindra) +1,687 25. Tony Arbolino (Honda) +1,717 26. Jules Danilo (Honda) +1,927 27. Nakarin Atiratphuvap (Honda) +1,964 28. Kaito Toba (Honda) +2,008 29. Maria Herrera (KTM) +2,109 30. Manuel Pagliani (Mahindra) +2,231 31. Patrik Pulkkinen (Peugeot) 3,789
Die kombinierte Zeitenliste der drei Moto3-Sessions am Mittwoch: 1. Aron Canet (Honda) 1:46,465 min 2. Romano Fenati (Honda) +0,273 3. Jorge Martin (Honda) +0,441 4. Bo Bendsneyder (KTM) +0,597 5. Juanfran Guevara (KTM) +0,756 6. Enea Bastianini (Honda) +0,832 7. Philipp Öttl (KTM) +0,859 8. Nicolò Bulega (KTM) +0,859 9. John McPhee (Honda) +0,869 10. Joan Mir (Honda) +0,912 11. Darryn Binder (KTM) +0,983 12. Ayumu Sasaki (Honda) +1,041 13. Marco Bezzecchi (Mahindra) +1,067 14. Andrea Migno (KTM) +1,231 15. Albert Arenas (Mahindra) +1,251 16. Gabriel Rodrigo (KTM) +1,289 17. Tony Arbolino (Honda) +1,311 18. Jakub Kornfeil (Peugeot) +1,317 19. Niccolò Antonelli (KTM) +1,320 20. Tatsuki Suzuki (Honda) +1,321 21. Livio Loi (Honda) +1,440 22. Marcos Ramirez (KTM) +1,572 23. Nakarin Atiratphuvap (Honda) +1,617 24. Fabio Di Giannantonio (Honda) +1,932 25. Adam Norrodin (Honda) +2,019 26. Kaito Toba (Honda) +2,137 27. Lorenzo Dalla Porta (Mahindra) +2,196 28. Jules Danilo (Honda) +2,225 29. Manuel Pagliani (Mahindra) +2,779 30. Maria Herrera (KTM) +3,061 31. Patrik Pulkkinen (Peugeot) 3,789
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