Philipp Öttl/6.: «Wind und Asphalt extrem schwierig»
Nach seiner Bestzeit im ersten Moto3-Training von Silverstone landete KTM-Pilot Philipp Öttl im FP2 auf dem sechsten Rang. Der Bayer will in Großbritannien zurück auf das Podest.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Mit einer Zeit von 2:15,043 sec erreichte Philipp Öttl auf der kombinierten Moto3-Zeitenliste den sechsten Rang. Dem KTM-Fahrer aus dem deutschen Team Südmetall Schedl GP Racing fehlten 0,786 sec auf die Bestzeit von Tony Arbolino.
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Im ersten Training am Morgen stand Öttl, der 2019 für Tech3-KTM in der Moto2-Klasse antreten wird, an der Spitze. "Es war recht windig. Der neue Asphalt ist wellig wie zuvor. Aber der Grip ist gut. Ich kam gut zurecht. Wir haben eine kürzere Übersetzung ausprobiert, die sich gut anfühlte. Die Klarheit über meine Zukunft hat aber keinen Einfluss auf meine Leistungen, denn es gibt immer Probleme, die man von außen nicht sieht. Ich versuche, dieses Jahr ordentlich zu beenden. Darauf fokussiere ich mich. Wir haben noch etwas zu zeigen. Ich werde mich nicht ausruhen, damit ich mit einem guten Gefühl in die Moto2-Klasse aufsteigen kann", erklärte Öttl. Nach dem zweiten Training berichtete er: "Zu Beginn fuhr ich einen harten Hinterreifen, mit dem ich mich nicht so gut fühlte. Er wird nicht unser Rennreifen. Als es leicht zu regnen begann, fuhr ich an die Box. Am Ende wollte ich noch in der Gruppe fahren, aber nach Kurve 4 wechselten alle langsam neben die Linie. Also fuhr ich allein. Dafür was meine Zeit sehr gut", weiß Öttl. "Die Wellen spürt ein Moto3-Fahrer noch mehr als ein MotoGP-Fahrer. Zusammen mit dem Wind macht es das extrem schwierig."
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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