Valencia: Eine eigene Kurve für Moto3-Champion Masià
Zu den zahlreichen Ehrungen, die Moto3-Weltmeister Jaume Masià dieser Tage entgegennimmt, zählte auch eine besondere Anerkennung des Circuits Ricardo Tormo: Kurve 11 wurde nach ihm benannt.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Die Fahrweise von Jaume Masià und seinem Leopard-Teamkollegen Adrián Fernández im titelentscheidenden Rennen von Doha sorgte für Diskussionen, für Vizeweltmeister Ayumu Sasaki (Husqvarna) gab es in Valencia mit seinem ersten Saisonsieg immerhin noch einen versöhnlichen Abschluss. Masià dagegen verpasste in seinem letzten Moto3-Rennen als 13. sogar die Top-10, ungeachtet dessen feierte der 23-jährige Spanier seinen WM-Triumph vor Heimpublikum aber noch einmal ausgelassen.
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Dazu wurde Masià, der aus Algemesí in der Provinz Valencia stammt, vom Circuit Ricardo Tormo für seinen Titelgewinn mit einer eigenen Kurve geehrt: Die Wahl fiel auf die Kurve 11 der 4,005 km langen Rennstrecke. Damit ist der neue Moto3-Weltmeister in bester Gesellschaft: Die erste Kurve wurde beispielsweise schon nach Jorge "Aspar" Martinez benannt, Kurve 4 ist Nico Terol gewidmet und die sechste Kurve erinnert an Ángel Nieto. Valencia war auch der Schauplatz des Moto2-Debüts von Masià. Beim Pirelli-Test am Montag nach dem Saisonfinale schlug sich der Neuzugang im Pertamina Mandalika SAG Team mit einer halben Sekunde Rückstand auf die Tagesbestzeit von Boscoscuro-Pilot Alonso Lopez ordentlich und war damit der schnellste Klassen-Neuling.
"Vom ersten Moment an fühlte ich mit dem Motorrad und vor allem dem Team sehr gut. Wir haben noch Arbeit vor uns, aber es ist auf jeden Fall ein sehr familiäres Team. Ich habe mich den Tag über immer besser an das Motorrad gewöhnt und war ziemlich schnell. Darüber bin ich glücklich", berichtete Masià.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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