Beim ADAC MX Masters-Finale in Holzgerlingen war die Schock-Meldung vom Suzuki-Aus das Thema Nummer 1. Bas Vaessen und Hunter Lawrence werden mit einem neuen Honda-Team in Verbindung gebracht.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Offizielles gibt es nach wie vor nicht, weder von Fahrern noch von anderen Teammitgliedern. Es ist in den kommenden Tagen und Wochen auch keine Stellungnahme von Suzuki zu diesem Thema geplant. Hinter den Kulissen des Suzuki-Werksteams stößt diese Form der Nicht-Kommunikation auf großes Unverständnis. Wie zu hören ist, wurde das MXGP-Team vergangenen Donnerstag ins belgische Hauptquartier gerufen und vor vollendete Tatsachen gestellt.
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Mittlerweile sickerte durch, dass der Niederländer Bas Vaessen sowie die 17-jährige australische Titelhoffnung Hunter Lawrence bei einem neugegründeten Honda-Team unter Führung von Teammanager Giacomo Gariboldi 2018 in der MX2-WM an den Start gehen werden. Stark involviert wird wie bereits bei Suzuki der Vater von Bas Vaessen sein, der ein erfolgreicher Unternehmer in der Logistik-Branche ist. Der technische Support soll von Geico Honda aus Amerika kommen, das Team möchte Hunter Lawrence ab 2019 in den USA einsetzen. Noch nicht entschieden ist, wie es mit MX2-Vizeweltmeister Jeremy Seewer und dem großen Litauer Arminas Jasikonis weitergeht. Und auch Zach Pichon, Sohn des zweimaligen Weltmeisters Mickael "The Rocket" Pichon, hängt in der Luft und ist auf Team- und Sponsorensuche.
Übrigens betrifft das Aus von Suzuki für das Everts-Team nicht das Budget von Suzuki Deutschland für die deutschen Teams, die unterstützt werden. Dort könnte es sogar den Effekt geben, das für Teams, wie zum Beispiel das Castrol Power Suzuki-Team von Michael Peters, 2018 mehr Budget zur Verfügung steht.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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