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Speedway-Grand-Prix: Michael Jepsen Jensen hatte den Traum bereits abgehakt

Mit 34 Jahren qualifizierte sich Michael Jepsen Jensen nach jahrelanger Abstinenz wieder für den Speedway-Grand-Prix. Der Däne hat sich fest vorgenommen, alles zu geben – egal, was dabei rauskommt.

Speedway-GP

Im Artikel erwähnt


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Als Fünfter des Speedway-GP-Challenges in Holsted musste Michael Jepsen Jensen zittern, ob sich Andzejs Lebedevs, der eine Position vor ihm lag, seinen Platz für die WM-Serie 2026 über den Grand Prix sichern würde. Als der Lette seinen Platz fix hatte, war die GP-Rückkehr von Jepsen Jensen perfekt – der inzwischen 34-Jährige kehrt auf die große Bühne des Speedwaysports zurück.

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«Das hat niemand kommen sehen», schmunzelte der Däne. «Natürlich gab es Zeiten, in denen ich den Traum vom Grand Prix aufgegeben hatte. Ich war eine Zeit lang auch nicht in der Form wie aktuell. Ich bin jetzt reifer und erfahrener und im Endeffekt waren die letzten Jahre für mich wie eine lange Ausbildung, die darüber hinausgeht, nur das Motorrad zu fahren. Es geht um Setups, das Team und so weiter. Ich ruhe inzwischen in mir selbst und bin recht selbstbewusst.»

Ende des Jahres in den Spiegel sehen können

Nachdem er auf U21-Niveau die Einzel- und zweimal die Team-WM gewonnen hatte, überraschte Jepsen Jensen 2012 als Wildcardfahrer mit dem GP-Sieg in Vojens. Aus dem damaligen Feld ist beim WM-Auftakt am kommenden Samstag in der OneSolar-Arena in Landshut nur noch Fredrik Lindgren dabei, was zeigt, wie lange die Abstinenz des Dänen war, der 2015 seine einzige volle GP-Saison fuhr. Vor seiner Comeback-Saison schenkt sich der Routinier vollmundige Ankündigungen, wenngleich er betont, alles reinhauen zu wollen. «Ich will am Ende des Jahres, oder irgendwann nach meinem Karriereende, in den Spiegel schauen können und wissen, dass ich alles gegeben habe, was möglich ist», so Jepsen Jensen. «Ich will das Maximum aus mir herausholen und dann wird man sehen, ob es für die Spitze reicht, oder ob ich am Ende des Feldes lande.»

Das System erlaubt Fehler

Um letzten Endes um die Big-Points in der WM mitfahren zu können, gilt es ins Finale zu kommen, dafür hat Jepsen Jensen eine ganz eigene Formel, die er auch schon im vergangenen Jahr beim Saisonfinale in Vojens für sich nutzen konnte. «Das System erlaubt Fehler», erklärte er. «Ich hatte in Vojens keine guten Vorläufe, aber am Ende habe ich es ins Finale geschafft und konnte auf dem Podium stehen – hinter den Fahrern, die um die Weltmeisterschaft kämpften. Man kann in den Vorläufen Fehler machen, hat dennoch die Chance mit zwei Laufsiegen in die Top-Ten zu kommen, und kann dann im Finale die meisten Meisterschaftspunkte mitnehmen.»

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Aktueller Stand

Voller Stand

Platz

Name

Gesamtpunkte

Landshut

Prag

Manchester Sprint

Manchester/1

Manchester/2

Breslau Sprint

Breslau

Malilla

Lodsch Sprint

Lodsch

Riga

Vojens Sprint

Vojens

Thorn Sprint

Thorn

1.

Bartosz Zmarzlik

98

16

16

-

14

16

-

20

16

-

-

-

-

-

-

-

2.

Brady Kurtz

93

8

18

1

18

20

-

14

14

-

-

-

-

-

-

-

3.

Robert Lambert

81

14

6

3

12

7

3

18

18

-

-

-

-

-

-

-

4.

Michael Jepsen Jensen

66

2

14

-

11

18

-

16

5

-

-

-

-

-

-

-

5.

Jack Holder

55

9

12

4

16

14

-

0

-

-

-

-

-

-

-

-

6.

Kacper Woryna

55

20

11

-

4

9

-

5

6

-

-

-

-

-

-

-

7.

Leon Madsen

55

1

20

-

8

6

-

10

10

-

-

-

-

-

-

-

8.

Max Fricke

54

3

7

-

20

12

2

6

4

-

-

-

-

-

-

-

9.

Patryk Dudek

51

10

5

-

9

5

-

11

11

-

-

-

-

-

-

-

10.

Anders Thomsen

50

-

4

-

10

4

-

12

20

-

-

-

-

-

-

-

11.

Andzejs Lebedevs

44

5

9

-

6

3

1

8

12

-

-

-

-

-

-

-

12.

Jason Doyle

42

11

8

-

7

11

-

2

3

-

-

-

-

-

-

-

13.

Jan Kvech

34

-

3

-

5

10

-

9

7

-

-

-

-

-

-

-

14.

Dominik Kubera

28

7

10

-

-

-

-

3

8

-

-

-

-

-

-

-

15.

Daniel Bewley

18

18

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

16.

Nazar Parnitskiy

16

6

2

-

1

1

-

4

2

-

-

-

-

-

-

-

17.

Fredrik Lindgren

12

12

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

18.

Maciej Janowski

11

-

-

-

-

-

4

7

-

-

-

-

-

-

-

-

19.

Kai Huckenbeck

11

-

-

-

2

8

-

-

1

-

-

-

-

-

-

-

20.

Kim Nilsson

9

-

-

-

-

-

-

-

9

-

-

-

-

-

-

-

21.

Tom Brennan

7

-

-

2

3

2

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

22.

Norick Blödorn

4

4

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

23.

Adam Bednar

1

-

1

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

24.

Marcel Kowolik

1

-

-

-

-

-

-

1

-

-

-

-

-

-

-

-

25.

Kevin Wölbert

0

0

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

26.

Nikodem Mikolajczyk

0

-

-

-

-

-

-

0

-

-

-

-

-

-

-

-

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