Simon Längenfelder (KTM) über seinen Sieg im schweizerischen Frauenfeld
Mit einem 1-3-Ergebnis gewann Simon Längenfelder den GP of Switzerland in Frauenfeld und übernahm damit wieder die WM-Führung. Der Deutsche fuhr mit Blick auf das große Bild clever und fehlerfrei.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Platz 4 im Qualifikationsrennen am Samstag, Sieg im ersten Lauf am Sonntag und ein dritter Platz im zweiten Rennen: Red Bull KTM-Werksfahrer Simon Längenfelder konnte im schweizerischen Frauenfeld das Red Plate des WM-Führenden zurück erobern. Er fuhr in jedem Rennen clever und mit Blick auf das große Bild der Weltmeisterschaft.
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Längenfelder hielt sich aus allem raus Mit Problemen hatten an diesem Wochenende alle Fahrer zu kämpfen: Besonders im ersten Lauf war der Boden nach dem Regen noch schlammig. Kawasaki-Werksfahrer Mathis Valin schien das Geschehen an der Spitze zu dominieren, doch die Antriebskette sprang ihm ab. Triumph-Werksfahrer Guillem Farres erbte die Führung, doch er kollidierte mit einem Überrundeten und stürzte. Längenfelder übernahm die Führung und gewann. Probleme mit Überrundeten «Ja, die Überrundeten waren ein großes Problem», erinnert sich Simon. «Es gab im Wesentlichen nur eine gute Linie und wenn dort die Überrundeten unterwegs waren, wurde es kniffelig.» Die Bodenverhältnisse mit den immer tiefer ausgefahrenen Rinnen machte den Fahrern zu schaffen. «Auf der ausgefahrenen Strecke durfte man keine Fehler machen, aber die Bedingungen waren nun einmal für alle gleich.»
Fehlerfrei bleiben und Punkte sammeln Triumph-Werksfahrer Camden Mc Lellan hatte nach seinem Sieg in Almonte das Red Plate des WM-Führenden übernommen. In Frauenfeld kam der Südafrikaner im ersten Lauf nach schlechtem Start nicht über Rang 8 hinaus. Im zweiten Lauf flog er heftig ab und musste das Rennen angeschlagen aufgeben. Das bedeutete: Null Punkte, die WM-Führung war weg.
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Eine Frage des Timings Simon brauchte viele Runden, um sich an dem hoch motivierten lettischen Heißsporn Karlis Reisulis (Yamaha) vorbeizukämpfen. Reisulis bewegte sich am Limit, aber genau das machte die Sache für Längenfelder so schwieg. Er musste seinen Kontrahenten genau beobachten, um mit kalkuliertem Risiko vorbeizugehen, was ihm in Runde 10, etwas nach der Hälfte des Rennens, auch gelang.
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Wir haben das Red Plate zurück, das ist das Wichtigste.Simon Längenfelder
Zweiter Grand-Prix-Sieg der Saison Mit einem 1-3-Ergebnis holte der Titelverteidiger in der Schweiz seinen zweiten Grand-Prix-Sieg der Saison und übernahm damit auch wieder die WM-Führung. «Gestern im Qualifying war es hart, aber heute hat mir die Strecke draußen gefallen. Wir haben das Red Plate zurück, das ist das Wichtigste. In der WM-Tabelle hat Simon Längenfelder nach 3 von 19 Events einen Vorsprung von 22 Punkten gegenüber Guillem Farres (Triumph) auf Platz 2.
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