Camden McLellan (Triumph) vor Frauenfeld: «Habe immer noch Gänsehaut!»
Der Südafrikaner Camden McLellan kommt als WM-Führender der Kategorie MX2 zum Grand Prix nach Frauenfeld und spricht über das Gefühl mit dem Red Plate des Tabellenführers.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Mit Camden McLellan kommt in Frauenfeld erstmals ein Triumph-Fahrer in der Motocross-WM der MX2 als WM-Leader zu einem Event. Der 21-Jährige wandert somit auf den Spuren seiner berühmten Landsleute Grant Langston, Tyla Rattray und Greg Albertyn, die nach ihren Titelgewinnen in der Weltmeisterschaft allesamt auch in den USA bestehen konnten.
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Zurück zu McLellan: Mit dem ersten MX2-Grand-Prix-Sieg in Almonte holte sich der Mann aus Johannesburg auch die WM-Führung. «Es ist schwer zu beschreiben – in den ersten eineinhalb Minuten nach Lauf 2 war ich komplett weggetreten. Meine Familie war auch da. Ich habe immer noch Gänsehaut, wenn ich an diesen Moment in Spanien denke. Meine Freundin Sarah hat dann gesagt, ich hätte auch die WM-Führung inne», erinnerte sich McLellan, der sich schon auf Frauenfeld freut. «Im Vorjahr war das Publikum hier mega!» McLellan verriet dann im Scherz: «Ich bin schon mehrmals raus ins Vorzelt gelaufen und habe nachgeschaut, ob da tatsächlich das Red Plate auf meinem Motorrad klebt. Es sieht so gut aus. Auch wenn ich es laut ausspreche, ist es noch unglaublich. Vor allem wenn ich denke, von wo ich herkomme und was ich alles durchgemacht habe.» Bei McLellan, der seinen ersten Laufsieg übrigens in Arco 2025 feiern konnte, kommt noch hinzu, dass er ausgerechnet in diesem Jahr erstmals einen Heim-Grand-Prix in Südafrika fahren darf. «Ehrlich gesagt, habe ich nicht geglaubt, dass ich jemals einen Grand Prix erleben werde. Ich möchte den Jungs dort sehr danken und freue mich schon enorm darauf. Ich denke, das Publikum wird der Wahnsinn sein.»
Der letzte Südafrika-Grand-Prix fand übrigens vor 18 Jahren statt. McLellan weiß: «Dieses Wochenende wird wichtig sein, das alles zu bestätigen und zu konsolidieren. Der Druck wird dann auch hoffentlich weniger sein, wenn ich wieder in Führung sein sollte in einem Rennen. Ich hoffe, dass ich diese Last jetzt nicht mehr habe», hofft McLellan.
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Auch das Klima in der Triumph-Truppe ist extrem gut – McLellan und sein spanischer Teamkollege Guillem Farres verstehen sich ausgezeichnet, die Chemie stimmt. Es wird daher auch viel gescherzt. Der Spanier sagte mit einem Lächeln: «Ich wollte nicht den Druck haben, daher habe ich Camden nach Lauf 1 das Red Plate überlassen.» Farres hatte vor seinem Publikum in Spanien Lauf 1 gewonnen, musste aber später einen Nuller hinnehmen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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