Brad Binder in Austin das KTM-Schlusslicht: «Ich war super langsam»
KTM-Werkspilot Brad Binder erlebte bei der MotoGP in Austin ein enttäuschendes Wochenende. Zwei zwölfte Plätze und massive Probleme mit Vibrationen sorgen für Frust.
Für Brad Binder verlief das MotoGP-Wochenende in Austin alles andere als nach Plan. Der KTM-Werkspilot stand deutlich im Schatten von Teamkollege Pedro Acosta sowie Tech3-Pilot Enea Bastianini und war nach Maverick Vinales’ zurückgezogener Teilnahme der mit Abstand langsamste der drei verbliebenen KTM-Fahrer.
Bereits im Qualifying deutete sich an, dass die Rennen schwierig werden: Binder kam nicht über Rang 18 hinaus. Auch in den Rennen konnte der Südafrikaner nicht zulegen. Im Sprint belegte er Platz 12 mit 14,6 Sekunden Rückstand, im Grand Prix wurde es ebenfalls Rang 12 – diesmal mit 22,1 Sekunden Rückstand auf die Spitze.
Starke Vibrationen von Beginn des Rennens
«Es war ein richtig schwieriges Wochenende für mich. Ich war super langsam und fand zu keinem Zeitpunkt des Wochenendes mehr Tempo», räumte Binder offen ein. «Das Rennen war sehr lang. Bereits zu Rennbeginn spürte ich Chattering und das wurde im Laufe des Rennens immer mehr. Es war richtig knifflig.»
Die Vibrationen machten dem KTM-Piloten zu schaffen. «Jedes Mal, wenn ich das Motorrad in volle Schräglage brachte, vibrierte das Heck. Das machte sich vor allem in Kurve 3, 4, 5 und 6 bemerkbar. Das war nicht normal», schilderte Binder die Probleme.
Besonders überraschend für ihn: Die Schwierigkeiten traten ungewöhnlich früh auf. «An diesem Wochenende hatte ich immer wieder leichte Vibrationen, sobald der Reifen abbaute. Doch ich war überrascht, die Vibrationen bereits zu Rennbeginn zu spüren. Das erschwerte mein Rennen.»
Lange Liste an Hausaufgaben vor dem Europaauftakt
Während Binder kämpfte, präsentierten sich die Markenkollegen deutlich stärker. «Sie waren an diesem Wochenende richtig stark und sind für mich eine gute Referenz», stellte er fest. Trotz des enttäuschenden Ergebnisses bleibt der Blick nach vorne gerichtet. «Ich würde den Schalter gern umlegen und näher an der Spitze kämpfen. Das muss das Ziel sein», betonte Binder kämpferisch.
Mit zwei zwölften Plätzen fällt das Fazit dennoch klar aus: «Zwei zwölfte Plätze ist weit von dem entfernt, was ich als gut einstufen würde. Wir haben viele Hausaufgaben und hoffentlich sind wir in Jerez schneller.» Im Gesamtklassement ist Binder auf die zwölfte Position abgerutscht.
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