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Die Motocross-WM-Veranstaltung auf dem Gelände der Schweizer Zuckerfabrik in Frauenfeld hat bei den bisherigen Ausgaben gehörig Staub aufgewirbelt. Jetzt ist ein Ende des Events auf dem Areal gekommen. Grund ist eine Flächenwidmung, die den Umfang der Veranstaltungsfläche sowie die temporären Aufbauten betraf und limitierte. Für einen kleinen Teil des Geländes, auf dem sich die Rennpiste befindet, musste bisher mit einer Sondergenehmigung gearbeitet werden, was trotz Widerständen der Anrainer und Komplikationen mit den Behörden geglückt ist.
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Für 2019 hätte zudem auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden müssen, da das Areal von der MXGP Suisse AG in eine sogenannte Sportzone umgewidmet werden sollte, auf welcher dann dauerhafte Einrichtungen erlaubt wären. Anfang September wurde von der Suisse MXGP AG das Ansuchen auf die unbedingt notwendige Baubewilligung eingereicht. Nur so hätte künftig effizient gearbeitet werden können. Die Genehmigung für elf Sprünge wurde aber vom Kanton nun abgelehnt. Die MXGP AG mit OK-Präsident Willy Läderach strebt keinen Rekurs gegen diesen Behördenentscheid an und will jetzt andere WM-Schauplätze prüfen.
Fakt ist: Das großzügige Werksgelände in Frauenfeld bot mit den weiten asphaltierten Flächen, den Wasser- und Stromanschlüssen sowie der vorhandenen Kanalisation ideale Voraussetzungen für die Organisation eines Cross-WM-Laufes nach den modernen Vorgaben von Promoter Youthstream. Auch die Zuschauerzahlen bestätigten in Frauenfeld das bisherige Engagement aller beteiligter Parteien.
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Hinzu kommt die Perspektive mit Jeremy Seewer, der 2019 in der MXGP-Kategorie als Yamaha-Werksfahrer auftreten wird. Dazu kommen Schweizer Asse wie Arnaud Tonus und Valentin Guillod. Weiters gibt es für den Thurgauer Event potente Sponsoren wie die Schweizer Bekleidungsmarke IXS, Partner aus der Wirtschaft sowie zahlungskräftige Motorrad-Importeure.
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Ein Ausweichen auf die alte Rennstrecke des Ostermontag-Motocross in Frauenfeld im Schollenholz, nur etwa 800 Meter vom aktuellen befestigten GP-Paddock an der Zuckerfabrik entfernt, ist mittlerweile auch kein Thema mehr.
Nach internen Informationen hätte man in diesem Fall die Distanz zum Paddock bei der Zuckerfabrik mit Shuttles und anderen Hilfsmitteln überbrücken wollen. Inzwischen haben Firmen aus der Mittel- und Westschweiz Interesse erklärt. Sie würden ihre Areale für einen GP zur Verfügung stellen.
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