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Kawasakis MotoGP-Piloten, Teil 1

Nicht bei jeder Fahrerverpflichtung agierte Kawasaki mit Weitsicht. Anderseits bedeutete der lukrative Werksvertrag für einige Piloten einen Karriereknick. Wir werfen für Sie einen Blick zurück.

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Werkseitig wird Kawasaki 2009 nicht mehr an der MotoGP-Weltmeisterschaft teilnehmen. Die globale Wirtschaftskrise war ein willkommener Aufhänger, um kurzfristig mit einer guten Begründung aussteigen zu können. Dass die verhaltenen Ergebnisse der wahre Grund für den spontanen Rückzug sind, wurde verständlicherweise nie erwähnt.

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Insider sind aber überzeugt: Mit mehr Vertrauen in das Know-how ihrer Mitarbeiter, hätten die Grünen zur Spitze aufschliessen können! Zum Beispiel in das Know-how des früheren Teamchefs Harald Eckl, der beim Schweizer Spezialisten Eskil Suter Fahrwerke entwerfen liess oder ein High-Tech-Triebwerk bei Mario Illien in Auftrag geben wollte. Seine stolzen japanischen Arbeitgeber liessen das Ilmor-Motoren-Projekt aber nicht zu.

Auch auf die Fahrerwahl wurde zunehmend aus Japan Einfluss genommen. Nicht immer mit positiven Ausgang. Weder für die Ergebnisse, noch für die bedauernswerten Fahrer. In einer dreiteiligen Serie beleuchten wir die schwierige Situation der Kawasaki-Stammpiloten.

Garry McCoy und Andrew Pitt (beide AUS)

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Im Debütjahr 2003 vertraute Kawasaki auf die Dienste von Garry McCoy und Andrew Pitt. Die beiden Australier kamen mit reichlich Vorschusslorbeeren in das MotoGP-Projekt: McCoy, der mit spektakulären Slides die Herzen der Fans höher schlagen liess, gewann drei 500-cccm-Grand-Prix, Pitt war 2001 Weltmeister in der Supersport-WM - übrigens auf Kawasaki und ohne Sieg!

Aber die beiden Haudegen kamen selbst gegen das Proton-Projekt von Kenny Roberts sr., der seine 990-ccm-Eigenkonstruktion nach Honda-Vorbild als V5-Motor konzipierte, auf keinen grünen Zweig. Als ihnen zudem Testfahrer Alex Hofmann vor der Nase rumfuhr, mussten sich Pitt und McCoy nach nur einer Saison eine neue Herausforderung suchen. In der MotoGP waren sie nicht mehr oft zu sehen. Sie fuhren nur vorübergehend für Ilmor, noch insgesamt drei Rennen - McCoy zwei, Pitt eines.

Alex Hofmann (D)

Kawasaki-Teambesitzer Harald Eckl rettete 2003 Alex Hofmann vor der drohenden Arbeitslosigkeit und verpflichtetete ihn als Testfahrer für das MotoGP-Projekt der Grünen. Der Deutsche erledigte seine Aufgabe mit Bravour und kaufte den Stammfahrern bei fünf Gaststarts souverän den Schneid ab.

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