Aprilia steigert den Druck auf Raul Fernandez
Die Aprilia RS-GP war beim MotoGP-Wochenende in Mandalika das beste Motorrad, dennoch gelang es Trackhouse-Pilot Raul Fernandez nicht, aufs Podium zu fahren. Massimo Rivola findet deutliche Worte.
In der Saison 2021 zog Raul Fernandez das Interesse der MotoGP-Teams auf sich: Als Moto2-Rookie gewann der Spanier 8 der 18 Grands Prix und galt als nächster Marc Marquez. Mehrere Hersteller bemühten sich, Fernandez unter Vertrag zu nehmen. Nach einer enttäuschenden MotoGP-Debütsaison mit KTM kam Fernandez bei Aprilia unter und fährt seit 2023 für das Satelliten-Team des italienischen Herstellers. Doch bisher blieb er deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Beim zurückliegenden MotoGP-Wochenende feierte Fernandez im Sprint einen dritten Platz und beendete den Grand Prix auf dem sechsten Platz. Vor allem am Sonntag hätte Fernandez deutlich weiter vorne landen können, denn die Aprilia RS-GP war das Motorrad, das es zu schlagen galt. Aprilia-Rennleiter Massimo Rivola fand am Sonntagabend deutliche Worte und steigerte damit den Druck auf Fernandez.
"Wenn er sich vorne behauptet hätte, zusammen mit Fermin (Aldeguer), dann hätte er mit ihm mitfahren können", ist Rivola überzeugt und kritisiert das Zweikampfverhalten seines Fahrers:"Er konnte kein richtiges Manöver starten. Als er es versuchte, konnte er es nicht sauber durchziehen."
Honda-Werkspilot
Rivola brachte es auf den Punkt: "Platz 6 ist ein gutes Ergebnis, aber gemessen an der Leistung, die er hätte zeigen können, wäre ein Podium möglich gewesen – wenn man bedenkt, dass die Geschwindigkeit im Training wirklich gut war."
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach