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Misano: Bujosa gewinnt, Kratochwil vom letzten auf den vierten Platz
Marco Bezzecchi fuhr in Misano im Qualifying 2 die erste Runde unter 1:30 min in der Streckengeschichte. Im MotoGP-Sprint musste sich der Aprilia-Pilot aber erneut Marc Marquez geschlagen geben.
Der Samstagmorgen in Misano gehörte Marco Bezzecchi. Im Q2 umrundete der Aprilia-Werksfahrer die 4,226 Kilometer lange Strecke in 1:29,982 min. Damit blieb erstmals ein Zweirad an der Adria unter 1:30 min und
Vor einem Jahr gewann «Bezz» das Sprintrennen in Misano, das Ziel war daher klar: Die Pole ausnutzen und die Konkurrenz hinter sich halten. Kurz vor dem Start wechselten Jorge Martin (Aprilia) und Marc Marquez (Ducati) auf den mittelharten Hinterreifen von Michelin, Bezzecchi blieb bei seiner Wahl der weicheren Variante. Zwar kam er beim Start gut weg, doch Marquez stellte die Werks-Ducati in Kurve 1 aggressiv innen hinein und übernahm die Führung. Bezzecchi fiel auf Rang 2 zurück und musste zusehen, wie der Weltmeister mit drei 1:30er-Runden in Folge schnell eine Führung von einer Sekunde herausfuhr.
Der Italiener gab jedoch nicht auf. Ab Runde 7 fuhr er schneller als Marquez und verkürzte den Rückstand nach und nach auf eine halbe Sekunde. Damit ließ er bei den angereisten Fans die Hoffnung auf einen erneuten Erfolg des Lokalhelden aufkommen.
Näher kam Bezzecchi aber nicht heran. In Runde 11 konterte Marquez mit der schnellsten Rennrunde und zog wieder davon. In den letzten beiden Runden gab der Aprilia-Pilot den Angriff auf. Nach 13 Runden stand dem
Damit wartet Bezzecchi weiter auf seinen ersten Sprint-Erfolg der Saison 2026 – der letzte gelang ihm vor elf Monaten auf Phillip Island. Immerhin: Rang 2 ist nach zuvor vier dritten Plätzen in den kurzen Rennen sein bestes Spint-Resultat des Jahres. Mit 241 Punkten zementierte er WM-Rang 3, auf Martin machte er zwei Zähler gut, auf den WM-Führenden und Teamkollegen fehlen nur noch 22 Punkte.
«Ich bin sehr glücklich. Das ist mein bestes Sprint-Ergebnis in dieser Saison, endlich besser als Dritter», freute sich Bezzecchi nach dem Rennen. «Pole Position und dann das Podest im Sprint – das ist fantastisch. Das Team hat einen sehr guten Job gemacht, wir sind für das lange Rennen am Sonntag bereit.»
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