Di Giannantonio mit mysteriösem Problem: «Haben es noch nicht verstanden!»
Direkter Einzug ins Q2 trotz Sturz: Für VR46-Pilot Fabio Di Giannantonio begann das MotoGP-Event in Austin mit Licht und Schatten. Bei seiner Ducati hat der Italiener ein ungeklärtes Problem.
WM-Rang 3. Nach bislang erst zwei vollständig absolvierten MotoGP-Events hat das Gesamtklassement zwar noch keine große Aussagekraft, schließlich sind die Abstände noch gering. Doch dass Fabio Di Giannantonio stark in die aktuelle Saison gestartet ist, das lässt sich mit Fug und Recht behaupten.
Auch der Auftakt ins Rennwochenende in Texas verlief nach Maß für den Römer: Mit Rang 3 im Zeittraining gelang nicht nur der souveräne Direkteinzug ins Q2 am Samstag, der Mann mit der Nummer 49 ließ mit Marco Bezzecchi auch den derzeitigen WM-Führenden hinter sich. Der Italiener sieht sich im Kampf um die vorderen Plätze auch beim US-Event gerüstet – dank seines Arbeitsgeräts. Di Giannantonios Ducati sei auf allen Streckentypen und unter allen Bedingungen schnell, so der Italiener nach Beendigung des Trainingsfreitags in Austin: «Wir haben unser Motorrad seit Saisonauftakt nicht verändert, obwohl wir auf unterschiedlichen Strecken und unter unterschiedlichen Bedingungen fahren mussten. Auch für die Strecke hier hatten wir vom Start weg ein gutes Gefühl.»
Sturz in Kurve 11
Trotz des guten Gefühls ging der Italiener dennoch im Lauf des Zeittrainings zu Boden – als einer von neun weiteren Piloten. Der Sturz in Kurve 11 sei dem VR46-Fahrer nach eigener Aussage jedoch nicht durch einen Fahrfehler passiert: «Nein, es war ein mechanisches Problem!» Das Problem sei dem Team bekannt, konnte jedoch nicht präzise eingegrenzt werden. Worum es sich handelt, das wollte der 27-Jährige nicht preisgeben. Nur so viel: «Wir haben damit schon seit Jahresbeginn Probleme und manchmal schlägt der Fehler eben zu. Manchmal geht es aber gut und wir haben noch immer nicht verstanden, wieso!»
Der Sturz habe bei «Diggia» für Verzögerungen gesorgt, da kein zusätzlicher Reifensatz für den Römer vorgesehen war: «Ich musste mich an unseren Ablaufplan halten. Deshalb hatte ich die Gummis vom Crash noch auf dem Motorrad, als ich wieder auf die Strecke zurückgefahren bin, und die waren eiskalt!» Die Desmosedici GP26 sei in der Folge nicht rundgelaufen, mit dem letzten Satz neuer Reifen habe sich das Problem jedoch erledigt: «Das Team hat mich beruhigt. Mit dem frischen Satz Reifen habe ich eine super Runde hinbekommen.»
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