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Ducati-Ticket: Steigt Gresini 2026 mit Aldeguer auf?

Als WM-Fünfter der Moto2 steigt Fermin Aldeguer in die MotoGP ein. Von der Leistung des jungen Spaniers hängt viel ab. Liefert Aldeguer ab – könnte auch Gresini Racing endlich den Zugriff auf aktuelle Ware erhalten.

MotoGP

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Spaniens nächste Munition für die MotoGP hat die Startnummer 54 und heißt Fermin Aldeguer. In den Rennhimmel gelobt wurde der Spanier bereits vor einem Jahr. Denn in Wahrheit hatte sich Aldeguer sein Ticket in die Königsklasse mit einer in der Moto2 in der Tat sehr außergewöhnlichen Serie von vier Rennerfolgen im Endspurt der Saison 2023 gesichert.

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Noch ahnungslos, dass Ducati am Ende der Saison 2024 mit zwei Bikes weniger vertreten sein würde, schlug das Ducati-Corse-Management schnell zu und präsentierte den Youngster stolz und gleich zu Beginn des Jahres als Mann der Zukunft.

Der erhoffte Durchmarsch in seinem letzten Moto2-Jahr blieb allerdings aus. Gegen harte Konkurrenz fiel Fermin Aldeguer zwischenzeitlich bis auf WM-Rang 6 zurück. Trotz Highlights – Aldeguer gewann drei Rennen – mehr als Platz 5 blieb der #54 nicht. Die Vorsehung, als schillernder Weltmeister in die MotoGP aufzusteigen, erfüllte sich auch danke etlicher Abflüge nicht.

Mit Stürzen kennt sich auch das neue Team-Zuhause Aldeguers bestens aus. Gresini Racing war 2024 mit den Marquez-Brüdern bereits überdurchschnittlich in der Crash-Statistik vertreten. Der Star des Teams macht bekanntlich den Weg frei für den von Ducati-Corse als Trostpflaster eingesetzten Nachwuchsmann. Gresini, dank Marc Marquez drittbeste Mannschaft des Fahrerlagers, musste den Hoffnungsträger ziehen lassen. Als sicher gilt, dass Fermin Aldeguer aus dem Stand nicht in der Lage sein wird, die Fußstapfen seines Vorgängers auszufüllen.

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Aldeguer selbst sieht seine Nachbesetzung dadurch offensichtlich wesentlich gelassener. So sagte der 19-Jährige: "Marc hat in der MotoGP übermenschliches geleistet, er spielt in einer anderen Liga und ich muss mich nicht mit ihm vergleichen. Genau deswegen kann ich ganz ruhig bleiben und mich auf meine Sache konzentrieren."

Aldeguer weiter: "Ich muss auf Ducati schauen, von ihnen will ich lernen – und dann ist da auch Alex (Marquez). Das sind meine Orientierungspunkte."

Fest im Auge wird der Rookie auch die beiden Mitaufsteiger Ai Ogura und Somkiat Chantra haben. Der Thailänder, der in der Moto2-WM noch schlechter abschnitt als Aldeguer (WM-Rang 12.) sitzt auf der heiklen Honda und scheint alle deswegen keine ersten Bedrohung.

Anders schaut es beim Weltmeister Ai Ogura aus. Der erhält von Aprilia aktuelles Werksmaterial. Mit Davide Brivio hat der Japaner in der Trackhouse-Mannschaft außerdem einen Weltmeistermacher als starken Befürworter in der Box. Während Pedro Acosta als Solist 2024 keine Gegner bei den Neulingen hatte, dürfte der nächste Spanier auf mindestens einen harten Gegner in der Rookie-Wertung stoßen.

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Verstecken muss sich Aldeguer aber keineswegs. Als Pilot der 2024er-Desmosedici sitzt er auf der dominierenden Hardware der abgelaufenen Saison. Das Abschneiden bei der Premieren-Saison hat für den jüngsten der drei Neueinsteiger größte Bedeutung. Denn laut speziell ausverhandeltem Vertrag mit Arbeitgeber Ducati Corse entscheidet das Resultat am Ende des Jahres über eine Zuteilung für aktuelles Werksmaterial. Zündet Aldeguer eine Leistungsrakete im Stile eines Pedro Acosta, dann wäre der Spanier der heiß ersehnte Schlüssel zum Aufstieg in der Ducati-Hierarchie.

Die Testfahrten in Barcelona blieben derweil noch ohne Kernaussage. Immerhin war Aldeguer, der zudem noch leicht angeschlagen war, bei der ersten Kontaktaufnahme schnellste Einsteiger und mit 1,7 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit auf dem gleichen Niveau unterwegs wie Ducati-Testfahrer Michele Pirro auf der GP25.

Da jeder im Fahrerlager weiß, dass der härteste Gegner immer der eigene Teamkollege ist, war es vielleicht auch keine Überraschung, dass ausgerechnet Alex Marquez beim Testtag in Barcelona mit klarer Bestzeit den Job des Chefs erledigte.

Ergebnisse MotoGP-Test Barcelona (19. November):

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1. Alex Márquez (E), Ducati, 1:38,803 min

2. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +0,396 sec

3. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +0,595

4. Marc Márquez (E), Ducati, +0,651

5. Raúl Fernández (E), Aprilia, +0,668

6. Brad Binder (ZA), KTM, +0,705

7. Franco Morbidelli (I), Ducati, +0,762

8. Alex Rins (E), Yamaha, +0,765

9. Pedro Acosta (E), KTM, +0,768

10. Johann Zarco (F), Honda, +0,813

11. Jorge Martín (E), Aprilia, +1,056

12. Maverick Viñales (E), KTM, +1,084

13. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +1,192

14. Aleix Espargaró (E), Honda, +1,204

15. Joan Mir (E), Honda, +1,267

16. Enea Bastianini (I), KTM, +1,279

17. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +1,335

18. Luca Marini (I), Honda, +1,429

19. Michele Pirro (I), Ducati, +1,683

20. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +1,761

21. Ai Ogura (J), Aprilia, +2,143

22. Jack Miller (AUS), Yamaha, +2,222

23. Somkiat Chantra (TH), Honda, +2,492

24. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +8,793

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2

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Aprilia Racing

127

3

Fabio Di Giannantonio

Pertamina Enduro VR46 Racing Team

116

4

Pedro Acosta

Red Bull KTM Factory Racing

92

5

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6

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