Fabio Quartararo (Yamaha): «Mental ist es schwierig»
Ex-Weltmeister Fabio Quartararo nahm aus Silverstone nur einen einzigen WM-Punkt mit. Der Yamaha-Werksfahrer sprach danach offen über seine aktuell schwierige Lage.
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Fabio Quartararo erlebte mit dem 22. und letzten Startplatz am vergangenen Wochenende in Silverstone einen Tiefpunkt seiner MotoGP-Karriere. Auf den kaum besseren 21. Rang im Sprint folgte am Sonntag zwar eine ordentliche Aufholjagd, nach einer Kollision mit Luca Marini wurde es aber wieder nur ein 15. Platz. Mit dieser mageren Ausbeute fiel der Weltmeister von 2021 in der WM-Tabelle sogar aus den Top-10.
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Fällt es Quartararo langsam schwer, sich trotz seiner offensichtlichen Schwierigkeiten mit der Yamaha M1 die Motivation zu bewahren? "Ich würde nicht sagen, dass ich die Motivation verliere, aber es ist frustrierend. Silverstone war ein besonderer Albtraum wegen des Qualifyings. Es ist aber generell schwierig, weil ich fast jedes Jahr – außer in meinem ersten MotoGP-Jahr, aber dann 2020, 2021 und 2022 um die WM gekämpft habe. Jetzt kämpfen wir um Punkte. Das ist schwierig…" "Ich meine, ich glaube nicht, dass Marc nach acht Titeln seine Fähigkeiten verloren hat", verwies der 24-jährige Franzose auf Marc Márquez, einen weiteren Ex-Weltmeister mit massiven Problemen in der laufenden Saison (WM-Rang 19 ohne Punkte über die volle Distanz). "Es ist schwierig und mental ist es nicht einfach. Denn ich habe das Gefühl, dass ich gut fahre – aber es ist nicht genug", fügte der Yamaha-Star an.
Ist das Gefühl also schlimmer als zu Fabios oft mühsamen Moto2-Zeiten? "Ja, weil ich in der Moto2 immer Scheiße war", erwiderte "El Diablo" unverblümt. "Das ist wahr. Wenn ich ehrlich bin, habe ich in der Moto2 nichts gezeigt, bis auf ein paar Rennen. Mein Sieg [beim Catalunya-GP 2018] ist im richtigen Moment gekommen, aber ich habe in der Moto2 nie um die Top-3 in der WM gekämpft. Da bin ich ehrlich, ich habe mich nicht gut an die Moto2 angepasst. In der MotoGP war es aber anders."
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1. Aleix Espargaró, Aprilia, 20 Runden in 40:40,367 min 2. Bagnaia, Ducati, + 0,215 sec 3. Binder, KTM, + 0,680 4. Oliveira, Aprilia, + 0,750 5. Viñales, Aprilia, + 2,101 6. Martin, Ducati, + 7,903 7. Marini, Ducati, + 9,099 8. Miller, KTM, + 9,298 9. Zarco, Ducati, + 9,958 10. Raúl Fernández, Aprilia, + 19,947 11. Augusto Fernández, KTM, + 20,296 12. Pol Espargaró, KTM, + 1:06,120 min 13. Di Giannantonio, Ducati, + 1:27,605 14. Morbidelli, Yamaha, + 1:28,913 15. Quartararo, Yamaha, + 1:29,075 16. Nakagami, Honda, + 1:38,573 17. Lecuona, Honda, + 1:49,674 – Bastianini, Ducati, 4 Runden zurück – Marc Márquez, Honda, 6 Runden zurück – Bezzecchi, Ducati, 15 Runden zurück – Alex Márquez, Ducati, 15 Runden zurück – Mir, Honda, 18 Runden zurück
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