Fabio Quartararo (Yamaha): Neues Aero-Paket dabei
Monster Energy Yamaha-Pilot Fabio Quartararo (25) verrät in Barcelona, dass sein Team ein neues Aero-Paket mit nach Katalonien gebracht hat. Beim Weg nach oben sollen Erkenntnisse aus dem Mugello-Test helfen.
Nach seinem Crash-Aus beim Heim-Grand-Prix in Le Mans vor zwei Wochen, wo er einen möglichen Platz 6 verlor, könnte der in Nizza geborene Fabio Quartararo (25) eine Aufmunterung gut vertragen. Doch für das Barcelona-Wochenende mach der Franzose sich keine großen Hoffnungen.
Der Yamaha-Pilot: "Realistisch gesehen ist das keine Strecke, die uns helfen wird. Selbst in den Jahren, in denen wir Siege geholt haben, war der Freitag mit dem wenigen Grip immer kompliziert. Dieses Jahr haben wir mit unserem Bike noch weniger Grip. Es wird also schwierig." Immerhin: "Wir starten aber häufig schwächer und verbessern uns im Laufe des Wochenendes. Hoffentlich können wir uns also verbessern."
Yamaha bringt ein neues Aero-Paket nach Barcelona mit. Getestet hat das Team die neuen Teile bereits in Mugello bei den Testfahrten. Quartararo erzählt: "Es war sehr gut. Wir konnten ziemlich gut analysieren, was unsere Prioritäten von jetzt an bis zum Ende der Saison sein werden. Wir wissen noch nicht, wie wir es verbessern, aber was. Wir haben auch ein neues Aero-Paket probiert, das für Cal (Crutchlow, Anm.), mich und Alex (Rins, Anm.) besser funktioniert hat. Das werden wir jetzt auch dieses Wochenende verwenden." Quartararo: "Es hilft ein wenig beim Turning. Kein großer Unterschied, aber wir verbessern alles, was wir verbessern können. Es ist auch besser, was die Schräglage angeht, die wir erreichen können."
Der Weltmeister von 2021: "Der Motor ist stark, ich habe mich in dieser Saison nie über die Power beklagt. Wir hatten erst Agilität und Turning, aber kein Top-Speed. Jetzt haben wir Top-Speed, aber nicht mehr Agilität und Turning wie vorher. Das Nummer-1-Ziel ist also aktuell, das wiederzufinden." "El Diablo" ergänzt: "Wenn wir das wiederfinden und mit der Power, die wir jetzt haben, kombinieren können, dann kämpfen wir in den Top 6, Top 7 mit."
Noch aber eben nicht. Aktuell steht der frühere Weltmeister auf Rang 12 der WM-Wertung. Seinem Team bleibt er dennoch treu.
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