Fermin Aldeguer (5.): Als wäre da nie etwas gewesen
Rückkehrer Fermin Aldeguer sorgte am Freitag in Aragon für einen starken MotoGP-Auftakt für Gresini-Ducati und sprach anschließend über seine überraschend gute körperliche Verfassung.
Fermin Aldeguer kehrte am Freitag in Aragon bärenstark auf das MotoGP-Parkett zurück. Der 21-jährige Spanier – dessen Vertragsverlängerung bei Ducati unter der Woche offiziell wurde –
Erstaunlich: In der Schlussphase der Nachmittags-Session hatte Aldeguer zum Staunen seiner Crew zwischenzeitlich sogar die Spitzenposition inne. «Ich habe dieses Ergebnis hier heute sicher nicht erwartet», schilderte der Mann aus Murcia offen und fügte an: «Das Gefühl war eigentlich von Beginn an gut – als wäre vorher nie etwas passiert.»
«Ich bin ehrlich gesagt überrascht über meine körperliche Verfassung. Ich muss natürlich noch abwarten, wie es mir morgen geht. Ich habe dann gleich einmal sechs oder sieben Runden Druck gemacht. Ich habe mich gut gefühlt – hatte vor allem keine Schmerzen. Es waren nur die kleinen Muskeln, die man auf dem MotoGP-Bike immer spürt. Ja, ich bin wirklich überrascht.»
Aldeguer sieht noch Luft nach oben
Aldeguer weiß jedoch: «Ich brauche noch mehr Runden, um zu verstehen, wo wir noch etwas tun können. Noch weiß ich nicht genau, wo das Limit ist. Ich benötige noch mehr Runden und mehr Informationen. Ich denke, wir haben für das Q2 morgen noch etwas Spielraum. Mir ist mit dem neuen Reifen nicht die perfekte Runde gelungen. Aber wir haben unser Ziel für das Wochenende erreicht – jetzt müssen wir Schritt für Schritt weiterarbeiten.»
Zu den Anmerkungen einiger anderer Fahrer bezüglich der Strecke sagte der Gresini-Pilot: «Diese Piste gehört zu jenen Strecken, auf denen das Vorderrad gerne stärker blockiert. Aber ehrlich gesagt hatte ich heute alles unter Kontrolle. Ich weiß nicht, ob es am Setup liegt oder daran, dass ich schrittweise versucht habe, später zu bremsen. Ich bin wirklich überrascht.»
Dabei waren die Erwartungen vor dem ersten Training noch deutlich niedriger. «Am Donnerstag war das Ziel noch, hier einfach Runden zu fahren und wieder in den Flow zu kommen. Ich denke jetzt, dass wir eventuell um die Top-5 kämpfen können. Es wäre daher sehr wichtig, morgen im Qualifying in den Top-6 zu sein. Dann werden wir weitersehen.»
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