Gresini-Pilot Alex Marquez (2.): Weshalb er langsamer als Bezzecchi war
Alex Marquez (Gresini Ducati) wetzte im MotoGP-Zeittraining in Aragon locker in die Top-10 und war einer der Protagonisten, die unter dem alten Rundenrekord von Bruder Marc geblieben sind.
Alex Marquez war am ersten Tag der MotoGP-WM im MotorLand Aragon der schnellste Ducati-Fahrer. Der 30-jährige Spanier aus dem Gresini-Team landete am Ende im Sandwich zwischen seinem Bruder Marc (3.) und Marco Bezzecchi (Aprilia). Dazu kam: Alex fehlten am Ende der Session nur 0,010 Sekunden auf den Italiener auf der Aprilia RS GP.
Auch AM73 blieb unter dem alten Aragon-MotoGP-Rundenrekord, den 2025 Champion Marc Marquez aufgestellt hatte: «Es sieht nicht schlecht aus, wir sind schon in der Früh mit einem guten Flow gestartet», erklärte der künftige Red-Bull-KTM-Werksfahrer. «Es ist schwierig, das Grip-Level zu verstehen. Es ging mehr um das Gefühl für das Vorderrad, wieviel da am Kurveneingang möglich ist und wie man da schnell sein kann. Am Nachmittag haben wir einen guten Schritt gemacht. Da haben wir gemerkt, wie man hier arbeiten muss.»
Alex Marquez: «Wir sind noch einen Schritt hinter den Jungs»
«Ich spüre aber dennoch, dass ich noch etwas von Marc und Bezzecchi weg bin. Es ist schwer zu vergleichen, ich habe den Medium-Reifen verwendet. Aber wir sind noch einen Schritt hinter den Jungs. Es ist schwer zu verstehen, warum der Vorderreifen kritisch ist. Der Grip ist irgendwie seltsam», grübelte Alex Marquez. «Am Heck findet man wenig Unterstützung – es ist alles unruhig. So kann man auch vorne keinen Druck machen. Es ist hier auch das Layout mit vielen Bremspunkten bergab. Aber das ist auch in Motegi so, da blockiert das Vorderrad auch schon mal.»
Alex Marquez weiter: «Das muss man dann überleben. Wenn alles am Limit ist, dann sind die Fähigkeiten des Fahrers noch einmal wichtiger. Sonst können alle Fahrer schnell sein und spät in die Kurven reinbremsen.» Zum dritten Sektor sagte der Spanier mit einem süffisanten Lächeln: «Ich weiß nicht wirklich, was da los ist. Ich habe da schon in allen anderen Kategorien immer etwas Zeit verloren – diesmal waren es jedoch drei Zehntel. Wir müssen am Samstag etwas versuchen mit dem Vorderreifen.»
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