Wenn die MotoGP-Asse von 17. bis 19. Oktober auf Philipp Island wieder Rekorde in den Asphalt brennen, wird der Grand Prix von Australiern 100 Jahre alt.
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Der Grand Prix von Australien wurde erstmals 1914 außerhalb der Stadt Bathurst in New South Wales ausgetragen. In diesem Jahr wird daher das 100. Jubiläum gefeiert. Am 5. Oktober 1914 gingen insgesamt 24 Fahrer beim Grand Prix von Australien an den Start.
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Eine Lokalzeitung schrieb damals: "Sie sehen angsteinflößend aus, Geschwindigkeitsteufel mit ledernen Helmen, die auf Maschinen lospreschen, die für Action gebaut wurden. Sie jagen mit ohrenbetäubendem Lärm um die Strecke, der begeistert." Das Rennen ging neun Runden über eine hügelige Piste, die 24,9 Kilometer auf öffentlichen Straßen umfasste. Insgesamt 700 Zuschauer, unter ihnen der Bürgermeister und Polizeichef, waren um die Strecke verstreut. Edgar Meller aus Sydney gewann das Rennen auf seiner Douglas nach 210 Rennminuten vor Alexander Macfarlane auf Matchless und William Sinden mit einer Zenith.
Der Australier und fünffache 500-ccm-Weltmeister Mick Doohan bewundert die Rennpioniere. "Es war noch purer Straßenrennsport. Ein enorme Lust auf Abenteuer und Grenzerfahrungen schwang dabei stets mit. Es wäre großartig gewesen, den Event 1914 mitzuerleben. Noch dazu, weil die Rennen über 140 Meilen gingen. Das ist eine weite Strecke mit minimalistischer Dämpfung und Bremsen. Heute fahren nur noch Langstrecken-Rennfahrer diese Distanz. Das ist unglaublich."
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Am diesjährigen MotoGP-Rennwochenende wird ein WM-Motorrad von 1914 ausgestellt, das am Sonntag vom ersten australischen Weltmeister um die Strecke gelenkt wird: Wayne Gardner. Seit 18 Jahren findet der Australien-GP auf Phillip Island statt.
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