Trotz «wahnsinniger Schmerzen» hat Karel Abraham seine Absicht revidiert. Er will nach dem Schlüsselbeinbruch von Texas bereits am Freitag wieder fahren.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Am Sonntag sagte Karal Abrahm junior seine Teilnahme am Jerez-GP ab. Jetzt hat er seine Meinung geändert. Der Claiming-Rule-Aprilia-Pilot aus dem Team Cardion AB Motoracing reist auf jeden Fall nach Jerez und will am Freitag im ersten Training einen Fahrversuch machen.
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Karel Abraham hat sich entschieden, nur zwei Wochen nach dem Schlüsselbeinbruch in Texas, wo er während des Qualifying 1 mit Bryan Staring kollidiert ist, am Jerez-GP teilzunehmen. Diese Entscheidung traf der Tscheche nach einer genauen Untersuchung in Olmütz am Montag bei Dr. Igor Cizmar. "Ich will so schnell als möglich zurück auf die Piste", sagt Abraham. "Wir werden es am Freitag versuchen; dann sehen wir, wie es läuft. Die Genesung des Schlüsselbeins macht zwar Fortschritte, aber am Montag bei der Untersuchung sind einige kleine Probleme ans Tageslicht gekommen. Ich muss die Muskulatur im Arm vor jeder Belastung dehnen, aber das ist mit wahnsinnigen Schmerzen verbunden. Ich werde am Rennen nur teilnehmen, wenn es keinen negativen Einfluss auf den späteren Heilungsprozess hat. Natürlich, ich darf in Jerez auf keinen Fall wieder auf meinen lädierten Arm stürzen. Aber ich hoffe, dass ich das ganze Rennwochenende absolvieren und auch das Rennen beenden kann."
Logistisch stellt die späte Entscheidung für das Cardion AB-Team kein Problem dar. Der Truck wurde ohnedies wie von den meistens anderen Teams Ende März nach dem IRTA-Test in Andalusien geparkt. Und die Maschinen und das restliche Material wurden per Luftfracht wieder von Austin nach Jerez transportiert.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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