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Pramac-Yamaha-Ass Jack Miller durfte sich anlässlich seines 200. Grand Prix in der MotoGP über eine nette Anerkennung freuen – der sportliche Erfolg wollte sich aber auch in Goiania nicht einstellen.
Jack Miller erreichte bei der turbulenten MotoGP-Premiere auf dem Autodromo Internacional de Goiania – Ayrton Senna einen Meilenstein. Für den 31-jährigen Australier aus dem Pramac-Yamaha-Team war es sein 200. Rennwochenende in der MotoGP-WM. Dafür gab es vom Team eine nette Anerkennung, die dem Familienvater in Form einer köstlichen Obsttorte direkt nach dem Warm-up am Sonntagvormittag überbracht wurde.
Übergeben wurde dem Aussie das kulinarische Geschenk unter Applaus der Crew von Pramac-Teammanager Gino Borsoi. Das Team trug zusätzlich nett gestaltete Miller-T-Shirts. Auch Millers neuer Teamkollege Toprak Razgatlioglu wetzte rasch um die Ecke und gratulierte dem Jubilar in der Box bei der Übergabe der leckeren Nascherei. All das war aber nur ein schwacher Trost für «JackAss»: Miller war im Sprint in Brasilien knapp hinter Razgatlioglu das Schlusslicht.
Das Hauptrennen in Goiania am Sonntag brachte dann für den Pramac-Reiter von Startplatz 18 einen weiteren Tiefpunkt – erneut passierte Miller ein Ausrutscher. Zum Zeitpunkt des Sturzes war der Australier nur 21. – und das im Sandwich zweier weiterer großen Namen: Enea Bastianini und Maverick Vinales (beide KTM Tech3). Die Bilanz aus 200 Starts in der MotoGP-WM bei Jack Miller, der einst in seiner frühen Karriere in der Nähe des Sachsenrings sesshaft war: Vier GP-Siege für zwei Hersteller – Honda und Ducati.
Jack Miller debütierte in der Saison 2015 bei LCR Honda an der Seite seines Kumpels Cal Crutchlow und gewann sein erstes Rennen im Jahr 2016 auf auftrocknender Piste auf einer Honda in Assen für das Marc-VDS-Team. Der letzte Erfolg gelang Miller 2022 mit der Werks-Ducati in Motegi. In seinen beiden Jahren im Red-Bull-KTM-Werksteam fuhr Miller in Jerez 2023 als Dritter auf das Podium.
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