Jorge Lorenzo (Honda) und Tom Lüthi (Kalex) sind die erfolgreichsten Fahrer in Le Mans. MotoGP-Weltmeister Marc Márquez könnte mit einem Sieg am Sonntag mit dem Schweizer gleichziehen.
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Der "Shark Helmets Grand Prix de France" wird vom 17. bis 19. März auf dem 4,2 km langen "Circuit Bugatti" ausgetragen – fünf Kilometer südlich von Le Mans. Vor allem die Lokalmatadoren Fabio Quartararo und Johann Zarco freuen sich auf das fünfte Kräftemessen der Saison – die Voraussetzungen könnten dabei aber nicht unterschiedlicher sein.
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Der Petronas-Yamaha-Star kommt als jüngster Pole-Setter in der Geschichte der MotoGP-WM voller Selbstvertrauen nach Le Mans, während der Red Bull-KTM-Werksfahrer nach einem enttäuschenden Saisonstart hofft, vom Privattest auf der französischen GP-Strecke profitieren zu können. Außerdem stand er in seinem Rookie-Jahr 2017 als Zweiter schon auf dem Podest. Im Vorjahr war Marc Márquez in Le Mans zum insgesamt dritten Mal siegreich – vor Danilo Petrucci (Ducati) und Valentino Rossi (Yamaha). Der Repsol-Honda-Star geht nach einem Start-Ziel-Sieg in Jerez als WM-Führender in den Frankreich-GP, sein Vorsprung auf den Austin-Sieger Alex Rins (Suzuki) beträgt allerdings nur einen Zähler. Andrea Dovizioso (Ducati) und Altmeister Rossi folgen mit drei bzw. neun Punkten Rückstand.
Der erfolgreichste Fahrer in Le Mans ist Honda-Neuzugang Jorge Lorenzo: Der Mallorquiner stand dort schon sechs Mal ganz oben, davon fünf Mal in der "premier class". Auf Rang 2 der Bestenliste folgt übrigens Tom Lüthi, der in der 125er- und in der Moto2-Klasse jeweils zweimal gewann.
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Der Schweizer kommt 2019 als Zweiter der Moto2-WM nach Le Mans, der dreifache Saisonsieger Lorenzo Baldassarri (Kalex) hat nach vier Rennen allerdings schon 17 Punkte mehr auf dem Konto. Lüthis Teamkollege aus dem Dynavolt Intact GP Team, Marcel Schrötter, liegt weitere zehn Zähler dahinter auf WM-Rang 3. Der Deutsche hofft, dass ihm seine Trainingsverletzung (zwei gebrochene Zehen am linken Fuß) bis zum Frankreich-GP keine großen Probleme mehr bereiten wird.
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Die Moto3-WM verspricht – auch ohne deutschsprachigen Teilnehmer – Spannung pur, immerhin stellt das Sterilgarda Max Racing Team von Max Biaggi und Peter Öttl den WM-Führenden: Aron Canet (KTM) liegt vor dem fünften Kräftemessen der Saison nur einen Zähler vom dem Jerez-Sieger Niccolò Antonelli (Honda). Jaume Masia (KTM) muss nach dem Nuller in Spanien einen Rückstand von 13 Punkten wettmachen.
Übrigens: Neben den Klassen MotoGP, Moto2 und Moto3 bestreiten auch die Nachwuchsfahrer aus der Moto3-Junioren-WM im Rahmen des Frankreich-GP ein Rennen. Der Zeitplan für den Frankreich-GP 2019:
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