Marc Marquez nimmt Ducati in Schutz: «Weniger stürzen, muss besser fahren»
Im achten MotoGP-Rennen des Jahres ging Weltmeister Marc Marquez am Sonntag in Jerez zum dritten Mal leer aus. In der Gesamtwertung liegt der Ducati-Werksfahrer deswegen nur auf dem fünften Rang.
Im chaotischen Sprint am Samstag hat Marc Marquez auf dem Circuito de Jerez bei Fans und Teammitgliedern wieder einmal die komplette Emotionspalette bedient: Von am Boden zerstört nach dem Sturz bis hin zu
Für den Grand Prix am Sonntag war der Polesetter nicht der Favorit, während des Wochenendes hatte sich Bruder Alex mit starker Pace in den Trainings in diese Rolle geschoben. Die erste Runde führte Marc das Feld an und beendete damit die 121 Führungsrunden in Folge von WM-Leader Marco Bezzecchi (Aprilia).
Spektakulärer Crash von Marc Marquez
In der zweiten Runde wurde Marc vom
«Ich mag diese Strecke, aus unerfindlichen Gründen habe ich hier am Sonntag aber immer Pech oder mir unterläuft ein Fehler», hielt der 33-Jährige fest, der mit 44 Punkten Rückstand auf Bezzecchi auf dem fünften WM-Rang liegt.
Besonders bitter für das Ducati-Werksteam: Weil Teamkollege
Marc Marquez: Nicht so locker wie 2025
Marquez betonte, dass er körperlich nach seiner schweren Schulterverletzung vom Herbst 2025 inzwischen wieder auf einem guten Niveau wäre, sich aber anpassen müsse. «Mal sehen, ob ich mein Gefühl im Test am Montag verbessern kann», überlegte der 99-fache GP-Sieger. «Es ist entscheidend, wie ich das Motorrad fahren kann. Letztes Jahr hatte ich eine gute Sitzposition und mir ging alles leicht von der Hand, das ist im Moment nicht so. Außerdem stürze ich zu viel. Spüre ich deswegen zusätzlichen Druck? Nein! Ich muss niemandem mehr etwas beweisen.»
Marc abschließend: «Ducati arbeitet hart und wir waren in diesem Rennen näher an Aprilia dran. Ich würde sogar sagen, wir waren besser, weil ein Ducati-Fahrer gewann. Es ist wichtig, dass sie bis zum Ende nie aufstecken und Druck ausüben. Ducati hat eines der besten Motorräder in der Startaufstellung, wenn nicht das beste. Ich muss einfach besser fahren. Wenn ich etwas mehr Gefühl für das Vorderrad bekomme, ohne an Geschwindigkeit einzubüßen – es geht immer um einen Kompromiss. Wenn die Rundenzeit stimmt, sind die Lösungen gut.»
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