Aprilia-Pilot Maverick Viñales sah sich nach seiner Bestzeit beim eintägigen Valencia-Test bestätigt und berichtete zufrieden, einige wichtige Aspekte seien im Hinblick auf 2024 verbessert worden.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Beim Saisonfinale fuhr Maverick Viñales am Wochenende in 1:28,931 min zwar auf die Pole-Position. Im Sprint und Hauptrennen griffen er und seine Crew allerdings zweimal mit der Reifenwahl daneben und mussten sich mit den Plätzen 4 und 10 begnügen. Den Dienstag-Test schloss der Aprilia-Werksfahrer in 1:29,253 min wieder an der Spitze der Zeitenliste ab.
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"Es war keine Überraschung, dass wir schnell waren. Wir halten ja noch immer den All-Time-Lap-Record. Wir haben am Wochenende große Fehler mit dem Hinterreifen gemacht. Das hat sich heute bestätigt, weil ich mit dem Medium-Reifen eine 1:29er-Pace fahren konnte. Das bestätigt, dass wir im Rennen mit Pecco und Zarco hätten kämpfen können", hielt der 28-jährige Spanier am Dienstagabend fest, ehe er näher auf seinen Arbeitstag einging.
"Wir haben heute auf eine sehr clevere Weise gearbeitet und versucht, die Richtung für nächstes Jahr wirklich gut zu verstehen. Wir hatten ein paar unterschiedliche Schwingen, um die Richtung zu verstehen. Eine Schwinge hat uns sehr viele positive Aspekte gegeben, das war großartig. Andere wichtige Dinge waren die Flügel, eine etwas andere Form am Tank und bei der Sitzposition. Das war gut zu bestätigen, damit ich mich auf dem Motorrad wohler fühle. Ich glaube, dass ich einen Schritt gemacht habe, weil ich das Bike besser fahren und die Reifen besser nutzen kann, dadurch kann ich präziser sein."
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"Eine andere wichtige Sache war, den Start zu verbessern", verwies Viñales auf die von den Aprilia-Piloten immer wieder angesprochene Baustelle. "Ich glaube, das hat Priorität – und im Vergleich zu den Starts an den vergangenen Wochenenden haben wir uns stark verbessert. Das ist sehr gut. Das System ist dasselbe, das wir immer verwendet haben, nur die Leistungsentfaltung ist ganz anders – und der Unterschied ist enorm. Wir hatten immer Mühe, wenn die Kupplung greift, ein paar Meter nach dem Start war das sehr aggressiv und schwierig zu händeln. Das haben wir verbessert, dadurch ist es einfacher zu starten, einfacher schneller zu sein und einfacher präziser zu sein."
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Eine weitere Schwäche der RS-GP, die in der abgelaufenen Saison mit Fortlaufen der Rennwochenenden immer wieder auftrat: Nahm der Grip zu, fielen die Aprilia-Piloten zurück. Ist es vor diesem Hintergrund von noch größerer Bedeutung, den eintägigen Test nach dem WM-Finale auf Platz 1 zu beenden?
"Wir haben seit Sepang sehr gut verstanden, was vor sich ging. Wir haben verstanden, welche Balance bei hohem Grip-Level und auch für die neuen Reifen die richtige ist. Hier haben wir es am Wochenende und beim Test erneut bestätigt. Das hat uns viel Raum gegeben, um die Teile zu verstehen", erklärte Viñales. "Denn man versteht sehr schnell, was in die falsche Richtung führt. Damit ist es einfach, ein Teil zu testen, weil es anhand der Daten jetzt sehr klar ist. Aprilia kann auch daran arbeiten, mir immer diese Balance auf der Strecke zu geben. Es war sehr wichtig, dass die Jungs das verstanden haben, auch wenn es am Ende der Saison der Fall war, weil es eine andere Perspektive für das neue Motorrad eröffnet hat." Ergebnis Valencia-Test (28. November):
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