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MotoGP-Saison 2023: KTM auf der Suche nach Antworten

In der großen Vorschau auf die MotoGP-WM 2023 nehmen wir uns als nächstes KTM und die Schwestermarke GASGAS vor: Neuzugänge, Rückkehrer und ein Rookie rund um Speerspitze Brad Binder.

MotoGP

Im Artikel erwähnt





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Kontinuität in den Ergebnissen muss das Ziel des österreichischen Herstellers sein, dessen Achillesferse gerade die mangelnde Konstanz war. Im Winter hat sich die KTM-Struktur erneut mit Technikern von der Konkurrenz verstärkt.

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Jüngster Neuzugang ist Alberto Giribuola, der bei Ducati als Crew-Chief von Bastianini und zuvor Dovizioso tätig war. Ein Ingenieur also, der Gigi Dall’Ignas Ducati in- und auswendig kennt. Außerdem brachte Jack Miller seinen Crew-Chief Cristhian Pupulin mit. Stefan Pierer, der Vorstandsvorsitzende der Pierer Mobility AG, hat nicht an Ressourcen für sein MotoGP-Projekt gespart.

Genauso entschlossen ist Pierer, wenn es darum geht, an einigen technischen Eigenschaften der Motorräder festzuhalten, die in eine andere Richtung als jene der Gegner geht. Die Rede ist vom Stahlrahmen und WP Suspension, die zum KTM-Konzern gehört.

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Zwei wichtige Aspekte, die Pierer zur Herzensangelegenheit gemacht hat. Die Option, sich an das anzupassen, was in der Kategorie als Standard gilt, wird gar nicht erst in Betracht gezogen. Um mit den gleichen Karten wie ihre Rivalen zu spielen, zögerten die Österreicher aber nicht, Techniker von der Konkurrenz – Öhlins – abzuwerben, um deren Know-how bei WP anzuwenden.

Nicht zu wissen, warum sie auf einer Strecke konkurrenzfähig und auf der nächsten verloren sind, bereitete den KTM-Ingenieuren Kopfzerbrechen. Sie arbeiten außerdem daran, auf einer schnellen Runde konkurrenzfähiger zu sein. Denn dieser mangelnde Speed im Kampf um eine gute Startposition benachteiligte sie 2022 oft am meisten.

Die Suche nach diesen Antworten bestimmte auch die Fahrerpolitik von KTM und GASGAS für 2023. Indem sie Miguel Oliveira mit Jack Miller ersetzten, holten die Östereicher einerseits die Erfahrung des Australiers auf dem Referenz-Bike der Klasse – der Ducati – und seine Explosivität auf einer Runde.

"Wir glauben, dass wir Fahrer brauchen, die uns andere Eindrücke bringen konnten als die, die wir hatten, um den nächsten Schritt nach vorne zu machen", erklärte Red Bull-KTM-Teammanager Francesco Guidotti.

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Dafür kommt nicht nur Miller, schon in der Moto3 ein KTM-Pilot, von Ducati in die Familie zurück, sondern auch Pol Espargaró. "Pol ist ein ‚Eigenbau-Fahrer‘, der unser Motorrad sehr gut kennt und mit der Erfahrung zurückkehrt, mit Honda gearbeitet zu haben. Pol hat sich auch dazu bereiterklärt, an den GP-Wochenenden Dinge auszuprobieren, falls nötig."

Brad Binder, die Speerspitze der Marke; Jack Miller, ein interessanter zweiter Fahrer, der im Regen ein Erfolgsgarant ist und die Anzahl der Siege nach oben schrauben soll; dazu in GASGAS-Farben Pol Espargaró, ein Entwicklungsfahrer und auf dem Papier eine gute Option für die Sprintrennen; und Augusto Fernández. Der Rookie kam ins Aufgebot, weil Miguel Oliveira sich mit der Tech3-Rückkehr nicht anfreunden wollte. Man darf nicht vergessen, dass Oliveira KTM in der MotoGP die meisten Siege bescherte, nämlich fünf.

Eine letzte, aber nicht unwichtige Anmerkung: Von den vier Fahrern der Pierer-Familie für 2023 verfügt nur Augusto Fernández über einen Ein-Jahres-Vertrag. Die anderen haben bis 2024 ein Bike sicher.

Das wird den Klassenneuling vom ersten Moment an unter Druck setzen, weil man sich ausrechnen kann, dass Pedro Acosta für 2024 gute Chancen auf den MotoGP-Aufstieg hat.

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Und wir wissen ja: Eigentlich sollte man einem MotoGP-Rookie heute zwei Jahre zugestehen.

MotoGP-Test, Valencia (08.11.2022):

1. Marini, Ducati, 1:30,032 min

2. Viñales, Aprilia, + 0,225 sec

3. Bezzecchi, Ducati, + 0,230

4. Oliveira, Aprilia, + 0,335

5. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,366

6. Di Giannantonio, Ducati, + 0,451

7. Brad Binder, KTM, + 0,464

8. Martin, Ducati, + 0,544

9. Quartararo, Yamaha, + 0,546

10. Bastianini, Ducati, + 0,560

11. Zarco, Ducati, + 0,594

12. Bagnaia, Ducati, + 0,623

13. Marc Márquez, Honda, + 0,644

14. Morbidelli, Yamaha, + 0,659

15. Álex Márquez, Ducati, + 0,680

16. Pol Espargaró, GASGAS, + 0,725

17. Miller, KTM, + 0,755

18. Mir, Honda, +0,882

19. Nakagami, Honda, + 1,049

20. Rins, Honda, +1,196

21. Raúl Fernández, Aprilia, +1,308

22. Augusto Fernández, GASGAS, + 1,698

23. Pirro, Ducati, + 2,773

MotoGP-WM-Endstand 2022 (nach 20 Rennen):

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1. Bagnaia 265. 2. Quartararo 248 Punkte. 3. Bastianini 219. 4. Aleix Espargaró 212. 5. Miller 189. 6. Brad Binder 188. 7. Rins 173. 8. Zarco 166. 9. Martin 152. 10. Oliveira 149. 11. Viñales 122. 12. Marini 120. 13. Marc Márquez 113. 14. Bezzecchi 111. 15. Mir 87. 16. Pol Espargaró 56. 17. Alex Márquez 50. 18. Nakagami 48. 19. Morbidelli 42. 20. Di Giannantonio 24. 21. Dovizioso 15. 22. Raúl Fernández 14. 23. Remy Gardner 13. 24. Darryn Binder 12. 25. Crutchlow 10. 26. Bradl 2.

Konstrukteurs-WM:

1. Ducati 448 Punkte. 2. Yamaha 256. 3. Aprilia 248. 4. KTM 240. 5. Suzuki 199. 6. Honda 155.

Team-WM:

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1. Ducati Lenovo Team 454 Punkte. 2. Red Bull KTM Factory 337. 3. Aprilia Racing 334. 4. Prima Pramac Racing 318. 5. Monster Energy Yamaha 290. 6. Suzuki Ecstar 260. 7. Gresini Racing 243. 8. Mooney VR46 Racing 231. 9. Repsol Honda 171. 10. LCR Honda 98. 11. WithU Yamaha RNF 37. 12. Tech3 KTM Factory 27.

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Team

Punkte

1

Marco Bezzecchi

Aprilia Racing

142

2

Jorge Martin

Aprilia Racing

127

3

Fabio Di Giannantonio

Pertamina Enduro VR46 Racing Team

116

4

Pedro Acosta

Red Bull KTM Factory Racing

92

5

Ai Ogura

Trackhouse MotoGP Team

77

6

Raúl Fernández

Trackhouse MotoGP Team

68

7

Alex Márquez

BK8 Gresini Racing MotoGP

67

8

Francesco Bagnaia

Ducati Lenovo Team

63

9

Marc Márquez

Ducati Lenovo Team

57

10

Fermin Aldeguer

BK8 Gresini Racing MotoGP

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