Portimao-Test: Ducati-Werksduo vorn, Yamaha bricht vorzeitig ab
Dauerregen und grauer Himmel verhinderten schnelle Rundenzeiten. Die Ducati-Teams und Honda nutzen den zweiten Testtag in Portimao dennoch – teils mit Zwischenfällen.
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Der zweite und zugleich finale Testtag der Superbike-WM in Portimao stand ganz im Zeichen des Wetters. Bereits am Morgen war klar: Auch am Donnerstag würden die Teams keine Chance auf trockene Bedingungen bekommen. Dichter Wolkenhimmel und anhaltender Nieselregen sorgten für komplett feuchte Strecke – und damit für eingeschränkte Testprogramme.
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Honda eröffnete den Vormittag mit einem umfangreichen Einsatz. Die beiden Testpiloten Ryan Vickers und Tetsuta Nagashima gingen ebenso auf die Strecke wie Stammfahrer Jake Dixon. Doch der Auftakt verlief nicht reibungslos: Vickers stürzte in Kurve 3, was zwischenzeitlich rote Flaggen zur Folge hatte und den ohnehin zähen Testbetrieb zusätzlich unterbrach. Der Brite blieb unverletzt. Auch Bimota nutzte die schwierigen Bedingungen für Vergleichsfahrten. Testpilot Xavi Fores sammelte weitere Daten auf dem noch jungen Projekt, bei dem Zuverlässigkeit und Fahrbarkeit im Vordergrund standen – schnelle Rundenzeiten spielten angesichts der Umstände nur eine untergeordnete Rolle.
Nicolo Bulega und Iker Lecuona nehmen die Arbeit auf Gegen 11 Uhr nahm schließlich Ducati-Werkspilot Iker Lecuona seine Arbeit auf. Der Spanier drehte erste vorsichtige Runden im Nassen, später stieg auch sein Aruba-Teamkollege Nicolo Bulega ins Geschehen ein.
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Ergänzt wurde das Feld unter anderem durch die Ducati-Piloten Lorenzo Baldassarri, Yari Montella und Alberto Surra, die ebenfalls versuchten, zumindest Grundabstimmungen für Regenbedingungen zu verfeinern.
Philipp Öttl verfolgte am Donnerstagvormittag einen klaren Plan: Der Deutsche absolvierte abschließende Tests mit jenem Einsatzbike, das beim Saisonauftakt in Phillip Island verwendet werden soll. Trotz der widrigen Umstände konnte das Team wertvolle Erkenntnisse sammeln, vor allem im Hinblick auf Elektronik-Setups und Fahrwerksanpassungen für nasse Bedingungen.
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BMW bereits abgereist, auch Yamaha hat zusammengepackt Nicht mehr vor Ort war das BMW-Werksteam. Bereits am Dienstag packte die Mannschaft zusammen und reiste nach Valencia weiter. Dort erhofft man sich deutlich bessere Wetterbedingungen, um mit den Neuzugängen Danilo Petrucci und Miguel Oliveira intensiver arbeiten zu können und wichtige Entwicklungsprogramme nachzuholen. Yamaha gab bereits am Vormittag bekannt, den Test vorzeitig abzubrechen. Weder Andrea Locatelli noch Xavi Vierge sah man auf der Strecke. Das Risiko, sich wenige Wochen vor dem Saisonstart bei einem Test im Regen zu verletzen, wurde als zu hoch eingestuft. Die Yamaha-Trucks waren bereits zur Mittagszeit gepackt und bereit für die Weiterreise. Zeiten Portimao-Test, Tag 2 (13 Uhr)
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