Pedro Acosta zurück an der Spitze (KTM/4.): Potenzial für mehr ist da!
Das spanische Red Bull-KTM-Ass Pedro Acosta zeigte beim MotoGP-Sprint von Le Mans ein starkes Rennen mit tollen Überholmanövern. Der Youngster verpasste das Podium, holte sich dafür WM-Rang 3 zurück.
Pedro Acosta wetzte beim MotoGP-Sprintrennen von Le Mans am Samstag als Vierter über die Ziellinie, war einmal mehr mit Abstand der konkurrenzfähigste KTM-Athleten. Mit den gesammelten WM-Punkten verbesserte sich Acosta in der WM-Tabelle vorläufig wieder auf Platz 3, ging vorbei an Sturz-Pechvogel Fabio Di Giannantonio (VR46 Ducati).
Acosta kam mit der RC16 aus der ersten Runde als Sechster zurück. Dann zeigte der 21-jährige Spanier aus Mazarron jedoch, warum er eine der heißesten Aktien auf dem Fahrermarkt ist. An der jeweils gleichen Stelle schnappte er sich erst Weltmeister Marc Marquez und etwas später auch noch Yamaha-Aushängeschild Fabio Quartararo. Danach blies Acosta zur Jagd auf das Podium, konnte den Abstand auf Marco Bezzecchi aber nur einmal kurz auf weniger als eine Sekunde verkürzen.
«Nach der ganzen Action, bin ich zufrieden. Wir haben ja am Freitag schon gesehen, wie eng es hier ist. Ich bin happy, dass KTM für die Zeitenattacke die richtigen Schlüsse gezogen. Das ist nicht unbedingt meine Stärke.» Acosta weiter: «Wir hätten vom Speed her das Potenzial gehabt, mit Pecco und Bezzecchi zu fighten. Ich habe aber auch so ein gutes Rennen mit ein paar schönen Manövern zeigen können.»
Angesprochen auf seine Konstanz, gab der Youngster nach dem Match über 13 Runden zu bedenken: «In Jerez habe ich stark gelitten. Denn 2025, ab dem Rennen in Brünn, habe ich in fast jedem Rennen Punkte geholt. Ich hätte dann sogar noch um WM-Platz 3 gegen Bezzecchi kämpfen können. Ich versuche einfach, keine dummen Fehler zu machen.»
Acosta mit Blick auch die Wetterprognose und den angesagten Regen für den Sonntag: «Wir bräuchten weitere trockene Sessions, um das Bike für Barcelona zu verbessern. So gesehen, wäre ein Rennen ohne Regen nicht schlecht.»
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