Euro Moto Superbike
Lukas Tulovic hat nach der Euro Moto Most ein Date mit Marquez und Bulega
Für zusätzliches Spektakel ist beim dritten Euro Moto-Event gesorgt. KTM-Testpilot Jonas Folger und das Team Freudenberg KTM-Paligo Racing nutzen den Most-Ausflug als Entwicklungstest
Nach intensiven Testwochen wird das Team Freudenberg KTM-Paligo Racing beim kommenden Euro Moto-Wochenende in Most mit Jonas Folger als Wildcard-Fahrer antreten. «Der Einsatz erfolgt nicht mit dem primären Ziel eines Rennergebnisses, sondern als wichtiger Bestandteil des laufenden Entwicklungsprogramms», ist das Motto.
In den vergangenen Wochen absolvierte das Team zahlreiche Testkilometer im Rahmen verschiedener offizieller Trackdays. Dabei zeigte sich jedoch zunehmend, dass die Bedingungen auf den stark frequentierten Veranstaltungen die gezielte Entwicklungsarbeit erschweren. Mit teilweise bis zu 50 Fahrern gleichzeitig auf der Strecke sind freie Runden und aussagekräftige Vergleichsfahrten nur eingeschränkt möglich.
«Wir haben in den vergangenen Wochen viel getestet und wichtige Erkenntnisse gesammelt», erklärt Teamchef Carsten Freudenberg. «Gleichzeitig wurde deutlich, dass wir für die nächsten Entwicklungsschritte möglichst viele freie Runden am Stück benötigen. Die Euro Moto bietet uns genau diese Möglichkeit. Der Start in Most wurde daher gemeinsam mit KTM kurzfristig beschlossen. Die Euro Moto-Veranstaltung ermöglicht nicht nur eine professionelle Rennumgebung mit klar definierten Streckenbedingungen, sondern auch wertvolle Vergleichsmöglichkeiten mit der Konkurrenz unter Wettbewerbsbedingungen.»
Im Fokus stehen dabei insbesondere die weitere Abstimmung des Fahrwerks, die Optimierung verschiedener Set up-Bereiche, sowie die Weiterentwicklung der Gesamtperformance des Motorrads. Ziel ist es, offene Entwicklungsaufgaben abzuschließen und das Paket Schritt für Schritt auf das nächste Leistungsniveau zu bringen. «Natürlich werden wir die Gelegenheit nutzen, um zu sehen, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Dennoch geht es für uns in erster Linie darum, möglichst viele Daten zu sammeln und effizient zu testen. Die Priorität liegt klar auf der Entwicklung und nicht auf einer bestimmten Platzierung», ergänzt Carsten Freudenberg.
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