Repsol-Honda-Pilot Pol Espargaró beklagte nach dem Japan-GP den fehlenden Speed der RC213V und erklärte, warum der 31-Jährige zögerlich mit WM-Leader Fabio Quartararo (Yamaha) umging.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Beim Honda-Heimspiel hatte Werksfahrer Pol Espargaró wenig zu lachen. Nachdem sich Teamkollege Marc Márquez noch am Samstag die Regen-Pole gesichert und beim GP als Vierter knapp das Podest verpasst hatte, endete für den 31-Jährigen der Japan-Lauf auf Rang 12.
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Die Ursache für das Resultat leitete Espargaró bereits auf den Rennstart zurück: "In der ersten Runde war ich hinter Fabio [Quartararo] und hatte das Gefühl, dass ich schneller hätte fahren können. Mein Problem ist aber weiterhin, dass ich nicht überholen kann. Ich kämpfe damit, [den nötigen] Speed aufzubauen." Zwar agierte der einstige Moto2-Weltmeister in Quartararos Nähe "vorsichtiger", wohl wissend dass der Yamaha-Werkspilot als WM-Leader die besten Karten auf den Titel hat, zahlte dafür aber den entsprechenden Preis: "Ich war sechs, sieben Runden hinter ihm und habe mich dann etwas zurückfallen lassen. Das haben einige Fahrer genutzt und mich überholt. Dann hatte ich mit dem abbauenden Hinterreifen zu kämpfen."
Doch nicht der Reifen war das Problem, sondern die grundlegende Performance der RC213V: "Uns fehlt der Speed zum Überholen. Ich bin 1,70 Meter groß und wiege 62 Kilogramm. Aber nicht mal das reicht, um zu überholen. Wir sind einfach viel zu langsam. Um zu überholen, muss ich alles riskieren. Wenn ich [zu Beginn] nicht Fabio vor mir gehabt hätte, dann wäre ich auch mehr Risiko gegangen."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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