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Maverick Vinales nach Sachsenring-Schlappe: Keine Ahnung, was er tun soll

Monatelang beschönigte Maverick Vinales (Red Bull KTM Tech3) seinen Gesundheitszustand, nach der MotoGP auf dem Sachsenring und desaströsen Ergebnissen nannte er seine Probleme beim Namen.

Im Artikel erwähnt

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Vorletzter Startplatz, Letzter in beiden Rennen: Bei Maverick Vinales von einem schlechten Wochenende auf dem Sachsenring zu reden, wäre noch geschmeichelt. Während der Spanier bis Samstagabend das mangelnde Gefühl für das Vorderrad seiner KTM als Ursache für seine tristen Darbietungen nannte und auch mentale Schwierigkeiten anführte, stellten immer mehr Experten im Fahrerlager seine Fitness nach der langen Genesungszeit in Frage.

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Nach dem Grand Prix räumte der Spanier Defizite ein. «Ich habe körperlich nicht das Letzte gegeben», sagte Vinales, der vier Runden vor der Zielflagge an letzter Stelle liegend aufgab. «Ich muss arbeiten, um die Kraft zurückzugewinnen, die ich verloren habe. Manchmal fühle ich mich normal, offensichtlich bin ich aber noch nicht komplett erholt. Ich trainiere und versuche alles, kann aber nicht richtig bremsen. Ich versuche zu verstehen, was ich zu tun habe – es sieht so aus, als würde es ewig dauern.»

Der Leidensweg begann vor einem Jahr

Der Leidensweg des Spaniers hatte genau ein Jahr zuvor am 12. Juli 2025 auf dem Sachsenring begonnen: In der ersten Runde des Q2 war er auf nasser Piste per Highsider abgeflogen und hat sich an der linken Schulter verletzt.

Was begann, war eine Phase der Rehabilitation, die zwar aus der Sicht der Mediziner abgeschlossen ist, in der sportlichen Realität für Vinales aber weiter andauert. Mitte Mai wagte er in Barcelona das finale Comeback, hat seither in zwölf Rennen aber nur zehn Punkte zusammengeklaubt. Tech3-Teamkollege Enea Bastianini holte im gleichen Zeitraum 37 und Pedro Acosta als bester KTM-Pilot 65 Zähler.

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Vinales kann nicht sein Maximum geben

«Das ist eine schwierige Situation für mich, weil ich nicht mein Maximum geben kann», hielt Vinales fest. «Würde ich auf diesen Plätzen liegen, wenn ich alles gebe, dann wäre das hart. Ich kann aber nicht gut fahren. Und ich verstehe nicht, wie ich dieses Bike handhaben muss. Es passt nicht zusammen.»

Jetzt hat die MotoGP Sommerpause, bevor es am Wochenende 7.–9. August in Silverstone weitergeht. «Mein Hauptaugenmerk wird auf der Genesung meiner Schulter liegen, an die Zukunft will ich gar nicht denken», sagte der zehnfache MotoGP-Sieger, der sein letztes Jahr in der Königsklasse fährt. «Am Ende des Tages möchte ich gute Rennen zeigen und nicht nur im Kreis fahren. Ich habe geschaut, dass ich so schnell wie möglich zurückkomme, weil ich die Chance witterte, ins Werksteam wechseln zu können. Schwer zu sagen, ob das zu früh war. Daraus habe ich gelernt: Wenn du nicht bei 100 Prozent bist, ist es besser, sich zu erholen. Aber die Vergangenheit lässt sich nicht ändern. Ich habe jetzt drei Wochen Zeit, um zu arbeiten und mich zu erholen.»

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Pos

Fahrer

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Team

Start Nr

Runden

Zeit

Bestzeit

Punkte

01

Marc Márquez

Marc Márquez

Ducati Lenovo Team

93

30

40:53,148

1:21,088

37

02

Ai Ogura

Ai Ogura

SuperFile Trackhouse MotoGP Team

SuperFile Trackhouse MotoGP Team

79

30

+1,996

1:21,184

26

03

Raúl Fernández

Raúl Fernández

SuperFile Trackhouse MotoGP Team

SuperFile Trackhouse MotoGP Team

25

30

+5,104

1:21,219

21

04

Pedro Acosta

Pedro Acosta

Red Bull KTM Factory Racing

37

30

+7,684

1:21,153

15

05

Jorge Martin

Jorge Martin

Aprilia Racing

89

30

+11,372

1:21,227

15

06

Francesco Bagnaia

Francesco Bagnaia

Ducati Lenovo Team

63

30

+11,495

1:21,283

13

07

Fabio Quartararo

Fabio Quartararo

Monster Energy Yamaha MotoGP

20

30

+17,560

1:21,635

10

08

Luca Marini

Luca Marini

Honda HRC Castrol

10

30

+18,683

1:21,788

8

09

Enea Bastianini

Enea Bastianini

Red Bull KTM Factory Racing

23

30

+19,140

1:21,905

7

10

Brad Binder

Brad Binder

Red Bull KTM Factory Racing

33

30

+22,137

1:21,903

6

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