Versteigerung: Casey Stoner macht Landsleuten Mut
Die Buschfeuer in Australien bewegten den zweifachen MotoGP-Weltmeister Casey Stoner dazu, erstmals einen seiner Rennanzüge zu versteigern: Die Wahl fiel auf ein besonderes Stück aus seiner Ducati-Zeit.
Australien kämpft seit Monaten gegen verheerende Buschbrände, doch auch der ersehnte Regen brachte nicht nur Erleichterung: Hagel, starke Regenfälle und heftige Gewitter fegten in den vergangenen Tagen über die Ostküste und sorgten für eine angespannte Lage.
Ungebrochen ist unterdessen die weltweite Solidarität. Besonders die Australischen Aushängeschilder warben um Spenden. So sammelte Pramac-Ducati-Pilot Jack Miller durch die Versteigerung einer seiner Helme aus der MotoGP-Saison 2018 schon 18.000 Australische Dollar (rund 11.145 Euro) für die Feuerwehrbehörde im von den Bränden besonders stark betroffenen Bundesstaat New South Wales.
Nun ist auch die von Casey Stoner angekündigte Aktion angelaufen: Bis zum Freitag, 24. Januar um 9 Uhr können eingefleischte MotoGP-Fans ihr
"Es war schwer zu sehen, wie zu Hause Buschfeuern wüteten, während wir unsere Ferien in den Vereinigten Staaten verbracht haben. Es war aber auch herzerwärmend, die internationale Unterstützung zu erleben, die unser Land während dieser schrecklichen Zerstörung erfahren hat", unterstrich Stoner, der sich erschüttert über die verheerenden Auswirkungen der Brände auf das Leben vieler Landsleute, das Land und die Tierwelt zeigte.
"Ich habe in meinen jungen Jahren viel Zeit in ländlichen Gegenden verbracht, bin mit unserem Land eng verbunden und tief betroffen", fügte der 34-jährige Familienvater an.
Deshalb gab Stoner erstmals eine Lederkombi aus seiner privaten Sammlung zur Versteigerung frei, um Hilfsgelder für Betroffene zu sammeln: "Meinen siegreichen Rennanzug von Aragón 2010, den ich in meinem letzten Ducati-Jahr getragen habe, auf einer Strecke, wo ich ungeschlagen blieb", kam der MotoGP-Weltmeister von 2007 und 2011 ins Schwärmen. Die Echtheit des Exponats garantiert übrigens ein unterschriebenes Zertifikat von Alpinestars.
"Wir werden in dieser Zeit stark bleiben, weil wir Australier sind – und es das ist, was wir tun", sprach der 45-fache GP-Sieger seinen Landsleuten Mut zu.
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